„Wir sind stolz, dass wir in unserer jungen Historie bereits einen solchen Höhepunkt haben“, freute sich der Vereinsvorsitzende Christian „Eddy“ Erpenpeck. Erst vor ziemlich genau zwei Jahren schlossen sich die Gladbach-Anhänger zu einem Fanclub zusammen. Heute zählt dieser bereits mehr als 100 Mitglieder. Ein Beleg dafür, dass der Traditionsclub vom Niederrhein auch in Warendorf und Umgebung zahlreiche Fans hat.
Fanclub-Besuche durch Spieler sind bei Bundesligisten in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit. Doch das goldene Los zu ziehen, ist schon etwas ganz Besonderes. „Wir haben uns beworben, indem wir deutlich gemacht haben, dass wir ein Familienfanclub sind. Daraufhin haben wir den Zuschlag bekommen“, erläutert Erpenbeck. Der Besuch der Bundesligaprofis war der Höhepunkt der diesjährigen Weihnachtsfeier.
Mit Tony Jantschke erschien einer der Überflieger der aktuellen Saison in der Gaststätte Middendorf. Das 21-jährige Talent ist als rechter Außenverteidiger Stammspieler bei der Borussia und hat sich inzwischen zum U21-Nationalspieler gemausert. Christofer Heimeroth ist hinter Marc-André ter Stegen zweiter Torwart und im fall der Fälle verlässlicher Rückhalt des Teams. Für die Profifußballer stand bei ihrem Besuch in Warendorf zunächst eine Autogrammstunde mitsamt Erfüllung von Fotowünschen auf dem Programm.
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Geduldig schrieben sie sich beinahe die Finger wund, um die Wünsche gerade der jungen Fans zu erfüllen. Im Anschluss plauderten sie in einer von Vereinsmitglied Ralf Bosse geleiteten Talkrunde über ihr Leben als Profifußballer und ließen das zurückliegende Jahr Revue passieren. Das hatte es wahrlich in sich, denn noch vor einem halben Jahr wäre Gladbach beinahe abgestiegen, rettete sich nur durch die Relegationsspiele gegen den VfL Bochum. Inzwischen haben die Fohlen als Tabellendritter Chancen auf die Herbstmeisterschaft und trotzten zuletzt dem aktuellen Deutschen Meister Borussia Dortmund einen Punkt ab. Da dürfte der Besuch von Jantschke und Heimeroth die ohnehin schon gute Laune der Warendorfer Fohlen noch einmal beträchtlich gesteigert haben.

