500 Aktive beim Emslauf in Einen
Bild: Brandt
Zirka 500 Athleten nahmen bei optimalen äußeren Bedingungen am Emslauf des SC Müssingen teil. Die Gewinner Jonas Barwinski (Startnummer 180) und Amanuel Desale (624) setzten sich gleich an die Spitze des Feldes.
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Die Organisatoren dürfen mit der 31. Auflage der sportlichen Veranstaltung folglich hochzufrieden sein.

Die meisten Teilnehmer wagten sich an die Zehn-Kilometer-Distanz. Jonas Barwinski von der LG Ahlen schaffte es, seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Er benötigte für die Strecke 34,19 Minuten und war somit drei Zeigerumdrehungen schneller als vor zwölf Monaten. Im Kopf-an-Kopf-Duell um den ersten Platz hatte Philipp Kaldewei (LV Oelde) das Nachsehen. Ihm fehlten lediglich fünf Sekunden.

Zum besten weiblichen Starter avancierte Sonja Kortmann aus Münster mit 40:12 Minuten. Josefine Rusak (45:20, LG Ahlen) kam als zweite Frau ins Ziel.

Um etwas mehr als drei Minuten verpasste Christof Marquardt (LG Deiringsen) seine Titelverteidigung über 20 Kilometer. Sebastian Fischer (TV Friesen Telgte) holte sich stattdessen in 1:16,15 Stunde den Sieg. Dritter wurde der Warendorfer Julian Meister (1:23,33).

Eine starke Leistung brachte Stephanie Ruhe (1:30,37; WSU Tri-Team), die als erste Frau und Fünfte im Gesamtklassement über die Ziellinie lief. Ihr folgte Teamkollegin Conny Sander (1:40,34).

Platz eins über die 5,4-Kilometer-Strecke ging wiederum nach Ahlen. Amanuel Desale (19,13 Minuten) hatte mehr als 73 Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz. Markus Marienfeld (Bild) von der LG Ems Warendorf schaffte es mit 20,36 Minuten aufs Treppchen. Theresa Hunkemöller (Sendenhorst) kam als erste Athletin ins Ziel. Sie benötige dafür 24,59 Minuten.

Heimsieg, Titelverteidigung, Mission erfüllt lautete das Motto für Fabian Drop. Das für den SC Müssingen startende Talent legte die 2,4 Kilometer in 9,48 Minuten zurück und war damit ein wenig langsamer als noch 2016. Ein gelungener Auftritt des Lokalmatadors, den eine Bänderdehnung ein halbes Jahr außer Gefecht gesetzt hatte. Ganz nebenbei machten die Drops den 2,4-Kilometer-Lauf zu einer Familienangelegenheit, avancierte Sarah doch in 10,24 Minuten zum besten weiblichen Starter. Die Plätze drei und vier gingen mit Mirja (11:24) und Neele Böckenholt (11:32) ebenfalls an Athletinnen des gastgebenden Vereins.

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