ASG erwartet Lemgoer Vollgas-Handball
Männergespräche: (v. l.) Ferdi Hümmecke, Dimitry Stukalin und Co-Trainer Thorsten Szymanski lauschen dem Chef Sascha Bertow.

Wohl wissend, dass das nicht einfach wird. „Mit nur vier Punkten steht Lemgo mit dem Rücken zur Wand“, sagt der ASG-Coach. „Das wird für uns ein sehr schwieriges Spiel. Gerade weil die erste Mannschaft spielfrei hat, werden sie wahrscheinlich alles reinschmeißen, was sie haben.“

Das könnte unter anderem der 21-jährige Rückraumspieler Tim Sutton sein. Ihn hält Bertow für noch gefährlicher als den Gummersbacher Eirik Köpp, der gegen die ASG achtmal erfolgreich war. „Aber eigentlich kann es uns egal sein, wen Lemgo auflaufen lässt“, erklärt Bertow. „Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren.“

Das hat sein Team in der Vorwoche getan und dabei Geduld bewiesen. Die werden die Wersestädter auch gegen die Lipperländer brauchen, denn deren eh schon junger Kader wird durch ambitionierte A-Jugendliche aufgestockt. Das bedeutet, dass Spielertrainer Matthias Struck vor allem auf Tempo setzen wird.

 Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann der ehemalige Hammer Zweiliga-Spieler nicht zufrieden sein. Zwei Siegen gegen Aurich (36:29) und Habenhausen (36:24) stehen sieben Niederlagen gegenüber. Zuletzt patzte die Struck-Sieben zuhause mit 22:26 gegen den TuS Volmetal. „Wir haben schon gegen die ersten Drei der Liga gespielt, das haben wir hinter uns“, sagt der HSG-Coach. „Aber wir haben auch Spiele gegen Mannschaften gehabt, die auf Augenhöhe sind, die wir verloren haben. Deshalb sind wir mit der Tabellensituation nicht zufrieden.“ Ob sein Team Verstärkung bekommt, konnte Struck noch nicht sagen. „Das entscheidet sich kurzfristig“, ergänzt er.

Sascha Bertow nimmt es gelassen. „Wenn wir gegen zweite Mannschaften spielen, müssen wir damit leben, dass sie sich Verstärkung aus der Ersten holen“, sagt er. „Wir werden versuchen, auch dieses Spiel zu gewinnen.“

SOCIAL BOOKMARKS