ASG muss bei Wölfen bissiger werden 
 Bild: Wegener
Gegen die Panther war die Ahlener Abwehr um Ferdi Hümmecke zu zahnlos. Nun im Gastspiel bei den Sauerland Wölfen in Menden will die Bertow-Sieben wieder bissiger auftreten. 
 Bild: Wegener

„Es gibt halt Spiele, da geht einfach alles in die Hose. Wir können uns aber nicht länger damit beschäftigen, denn wir haben in nächster Zeit viele wichtige Partien vor der Brust.“

Eine davon ist am Samstag, 30. September (19 Uhr), das Spiel bei der SG Menden Sauerland Wölfe. Da will die Mannschaft um Kapitän Mattes Rogowski zeigen, dass sie es besser kann. In der sonst so sicheren Abwehr war gegen die Panther jeder Spieler auf sich allein gestellt. Das Zusammenspiel mit dem Nebenmann, eine Stärke der Ahlener Defensivabteilung, fand praktisch nicht statt. „Daran haben wir in der Woche mit speziellen Übungen gearbeitet. Ich hoffe, dass wir gegen Menden wieder eine ordentliche Abwehr stellen. Tun wir das nicht, dann geht auch dieses Spiel verloren“, nimmt Bertow kein Blatt vor den Mund.

Dem Gastgeber zollt er Respekt. „Menden ist eine gute Mannschaft, die unangenehm zu spielen ist“, sagt der ASG-Trainer. Der Aufsteiger, der wie die Wersestädter 4:6 Punkte auf dem Konto hat, patzte jüngst ebenfalls, als er in Volmetal eine Fünf-Tore-Führung aus der Hand gab und 25:30 verlor. Als besondere Stärke hat Bertow das druckvolle Tempospiel der Sauerländer ausgemacht. Hinzu komme ein wurfgewaltiger Rückraum „mit dem Shooter Tom Schneider auf der linken Seite“, betont der Trainer, den personelle Sorgen plagen.

Torwart Andreas Tesch fehlte beim Training krankheitsbedingt. Ob er auflaufen kann, ist ungewiss. Ebenso wie bei Kai Bekston, den Knieprobleme plagen.

„Hätte mir einer vor der Saison nach fünf Spielen vier Punkte angeboten, hätte ich sofort unterschrieben“, sagt Wölfe-Coach Sascha Simec und ist mit der Ausbeute seines Teams zufrieden. Während die Ahlener auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen können, muss er noch an der Feinabstimmung seines Kaders feilen. Etablierte Spieler haben den Verein verlassen, dafür „haben wir viel junges Gemüse geholt, wenn ich das so sagen darf“, ergänzt Simec.

Dass seine Männer hier und da Lehrgeld bezahlen müssen, stört den Trainer nicht. Nur beim 23:39 in Ferndorf hat er einen Klassenunterschied ausgemacht.

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