ASG trotzt Bundesliga-Reserve Punkt ab
Bild: Wegener
Mit zehn Toren war Kreisläufer Björn Wiegers Ahlens erfolgreichster Werfer.
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Die Lemgoer hatten die Länderspielpause genutzt und gegen Ahlen gleich fünf Spieler aus dem Bundesliga-Kader aufgeboten.

Reserve mit Bundesliga-Spielern verstärkt

„Mit so einer Mannschaft werden die nicht oft spielen“, war sich ASG-Trainer Sascha Bertow sicher. Dass sein Team trotzdem mithalten konnte, machte den Coach mächtig stolz.

Knappe Führung zur Pause

Bis zur 15. Minute lag die Bertow-Sieben vorn, doch dann verzettelten sich die Ahlener Spieler zu oft im Angriff und die Gastgeber kamen besser ins Spiel. Trotzdem ging die ASG mit einer knappen 15:14-Führung in die Pause.

Lemgo setzt sich in zweiter Halbzeit ab

In der zweiten Hälfte sah es dann aber so aus, als ob sich die verstärkte Bundesliga-Reserve durchsetzen könnte. Über 18:18 (37.) und 24:20 (45.) setzte sich Lemgo auf 27:23 (52.) ab.

Offene Deckung als taktisches Mittel

Sascha Bertow öffnete die Abwehr und beorderte Kevin Wiegers und Nick Steffen auf die vorgezogene Position. Eine Taktik, die Früchte trug. „Die beiden haben das richtig gut gemacht und immer wieder Bälle abgefangen“, freute sich der Trainer.

Furiose Ausholjagd kurz vor Schluss

Zwar lagen die Gastgeber auch fünf Minuten vor Schluss noch mit 30:25 vorn, doch dann startete die ASG eine furiose Aufholjagd. Andreas Tesch hielt, was zu halten war und vorne trafen Thies Hülsbusch sowie Kevin und Björn Wiegers im Minutentakt, so dass die ASG am Ende mit dem 30:30-Unentschieden einen Punkt aus Lemgo entführte.

Trainer beglückwünscht Mannschaft

„Ich kann meine Mannschaft zu diesem Superarbeitssieg nur beglückwünschen“, strahlte ein zufriedener Sascha Bertow nach dem Schlusspfiff.

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