Amanal Petros stellt den Rekord ein
Bild: Nieländer
Verdammt schnell: Der 18-jährige Äthiopier Amanal Petros vom TSVE 1890 Bielefeld hat am Freitagabend den 21. Christkindllauf in Rheda-Wiedenbrück gewonnen.
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 „Es hat mir hier so gut gefallen, deshalb habe ich halt ein wenig Tempo gemacht“, sagte der 18-jährige Amanal Petros, der für den TSVE 1890 Bielefeld läuft, als sei es das Normalste auf der Welt, und wirkte dabei nicht einmal sonderlich angestrengt. Der Top-Favorit hatte zuvor seinem Ruf alle Ehre gemacht und das Feld von 1333 Läufern, die in der guten Stube Wiedenbrücks an den Start gegangen waren, direkt dominiert. Seine Zeit von 0:30:30 Minuten sagt alles.

„Unglaublich motivierend“

Bei den Frauen gewann Franzi Bossow vom Active Sportshop Team aus Bielefeld mit einer Zeit von 0:38:18 Minuten. „Die Stimmung auf der Start- und Zielgeraden war unglaublich motivierend“, sagte die 26-Jährige. Den ganzen Nachmittag über hatte es in Rheda-Wiedenbrück immer mal wieder kurz geschneit – ernsthaft in Gefahr geriet der beliebte Christkindllauf am Freitag aber nicht mehr. „Zum Glück herrschte schon morgens Klarheit, dass der Lauf stattfindet“, sagte Rheda-Wiedenbrücks Bürgermeister Theo Mettenborg kurz vor dem Start, während er sich auf der Langen Straße warmlief. Auch das Stadtoberhaupt wagte sich auf die Strecke und trotzte Kälte, Wind und Schneeregen.

Weitere Hintergründe, Stimmen und Ergebnisse vom 21. Christkindllauf in Rheda-Wiedenbrück lesen Sie am Samstag in der „Glocke“.

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