Augustdorfer Kampfansage an ASG
Bild: Wegener
Endstation Ferdi Hümmecke (r.): Wenn die ASG-Defensive in Augustdorf wieder so zupackend zu Werke geht wie in den jüngsten Spielen, hat sie auch in Ostwestfalen gute Siegchancen.  
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Wenn es nach dem Willen von Trainer Sascha Bertow geht, soll der Höhenflug weitergehen, auch wenn das bei der HSG Augustdorf/Hövelhof am Samstag, 23. Januar, ab 18 Uhr nicht einfach wird. Der ASG-Coach lässt sich von der aktuellen Platzierung der Gastgeber nicht blenden. „Gegen Augustdorf haben wir uns immer schwer getan“, erinnert er sich.

Wie zum Beispiel in der Hinrunde, als seine Mannschaft mit einer riesen Portion Glück den 31:30-Erfolg mit dem Schlusspfiff erzielte. „Augustdorf kämpft um jeden Punkt, darauf müssen wir uns einstellen“, fügt er hinzu.

Ende Dezember haben die Verantwortlichen der HSG die Reißleine gezogen, Trainer Heiko Schuhmann entlassen und mit dem Ungarn Laszlo Benyei einen alten Bekannten verpflichtet. Der hat eine Menge Arbeit vorgefunden, wie er selbst sagt. „Wir müssen mit mehr Mut und vor allem Tempo spielen“, fordert der Neue. „Wir sind mit 10:20 Punkten in einer deutlichen Schieflage, das ist nicht zu übersehen. Meine Aufgabe ist es jetzt, das Spiel so umzustellen, dass wir zu einfachen Toren kommen und vor allen Dingen die Quote auf 28 bis 33 Treffer pro Spiel steigern. Die 20-Tore-Marke gehört in die 1980er-Jahre.“

Gegen Sundwig/Westig hat das bereits geklappt, weil die Benyei-Sieben mit 31:30 gewann, doch eine Woche später ist sie bei der 23:30-Niederlage in Loxten in alte Muster verfallen. Die HSG hat zwei Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Bielefeld Jöllenbeck, drei auf Gevelsberg/Silschede und fünf auf Schlusslicht Ferndorf II. Personell kann der Tabellenelfte aus dem Vollen schöpfen, und taktisch will sich Benyei gegen den Favoriten aus Ahlen etwas Besonderes einfallen lassen. „Ich bin mir sicher, dass wir die ASG knacken können“, gibt er sich optimistisch.

Genauso wie sein Gegenüber Bertow. „Wenn wir weiter so verteidigen wie in den vergangenen Spielen und vorne diszipliniert spielen, dann haben wir eine gute Chance, dort zu gewinnen“, sagt der ASG-Trainer. „Auch wenn wir auf die Verletzten Marvin Michalczik und Thies Hülsbusch verzichten müssen.“

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