BSV im Halbfinale, RWA will nachziehen
Bild: Wegener
Während Ahlens Niklas Lakomy gestern wegen seiner Verletzung der Pechvogel des Abends war, bejubelte Beckums Frederik Falk (v. l.) gleich zwei Treffer für den siegreichen Westfalenligisten.
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Ein Resultat, mit dem alle Beteiligten gut leben konnten – auch Jürgen von den Berg als Trainer des unterlegenen Teams. „55 Minuten haben wir die Null gehalten. Das war gut“, sagte der Verantwortliche nach der Partie, in deren Verlauf zunächst Frederik Falk (55. Minute) im Anschluss an eine Labo-Ecke sowie einer Kopfballverlängerung von Sven Höveler und nach feinem Zuspiel von Daniel Jaspert (69.) als Doppelpacker in Erscheinung getreten war. Den Schlusspunkt setzte Oli Cylkowski (84.). 

ASG-Trainer von den Berg freute sich vor allem Dingen, dass sich seine Elf für die deutliche 1:6-Liga-Pleite in Vorhelm rehabilitiert hatte. Einziger Wermutstropfen aus seiner Sicht war die Verletzung von Niklas Lakomy noch vor der Pause (31.). „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, betonte von den Berg.

Beckums Co-Trainer William Mennie zog ein durchweg positives Fazit der 90 Minuten. „Alles in Ordnung, wichtig ist vor allem, dass sich niemand verletzt hat“, sagt „Billy“ in Anbetracht der schweren bevorstehenden Aufgaben des Westfalenliga-Elften in der Meisterschaft wie der Partie am kommenden Sonntag beim Neunten in Stadtlohn. Gestern musste die BSV unter anderem auf die Abwehr-Asse Richard Beil und Patrick Schmidt verzichten. Dafür rückte Daniel Jaspert zurück und löste seine Aufgabe spielerisch sehr gut.

RWA vor der Brust, Derby im Hinterkopf

Vorhelm (rol) - Die Vorzeichen für das Kreispokal-Spiel der dritten Runde am Donnerstag, 5. Oktober  (19 Uhr), zwischen A-Ligist Westfalia Vorhelm und dem Oberliga-Team RW Ahlens sind eindeutig. Alles andere als ein Gäste-Sieg ist beinahe ausgeschlossen.

„Für uns ist das Derby am Wochenende in Enniger sowieso wichtiger“, sagt Vorhelms Trainer Oliver Glöden vor dem Duell mit seinem Ex-Klub. „Wir wollen uns ähnlich gut aus der Affäre ziehen wie ASK Ahlen, die nur 0:3 gegen Rot-Weiß verloren haben.“ Zwischen den heutigen Gegnern lägen Welten ergänzte der Verantwortliche, der sich keinerlei Illusionen bezüglich einer mehr als unwahrscheinlichen Pokalüberraschung macht.

Sein Gegenüber Erhan Albayrak sieht das Ganz völlig pragmatisch. „So ein Pokalspiel ist besser, als zu trainieren“, sagt RW Ahlens Chef. „Jeder, der sonst nicht so oft zum Zuge kommt, hat dann die Möglichkeit, sich zu präsentieren.“ Der Trainer, der noch immer mit der unglücklichen Schlappe gegen Kaan-Marienborn hadert, weiß noch nicht genau, wen er heute in Vorhelm aufbieten kann. „Ich muss erst einmal das letzte Training vor dem Spiel abwarten“, erklärte Albayrak.

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