BVB-Traditionsteam verteidigt den Pokal
Bild: Becker
Patrick Njambe (l.) und Frank Mill (r.) präsentieren den Klosterpforten-Cup, den die BVB-Traditionsmannschaft in Marienfeld erfolgreich verteidigte.
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 Am Ende des sechsstündigen Turniers gaben die Hotelchefs Reinhold Frie und Christopher Schemminck die Trophäe in die Hände von Frank Mill und Patrick Njambe.

Die Dortmunder glichen im Finale gegen die Traditionself von Bayer 04 Leverkusen einen Rückstand erst kurz vor Schluss durch Njambe zum 2:2 aus und triumphierten im Elfmeterschießen mit 5:3.

Beste Firmenmannschaft war Sonepar West, die sich im Elfmeterschießen um Platz drei gegen den VfL Bochum durchsetzten. Auch die Torjäger-Trophäe ging an den BVB: Lars Müller erzielte 8 der 153 Turniertore.

So spannend das Finale war, so ärgerlich waren die Reaktionen. Leverkusen fühlte sich im Endspiel verschaukelt, reklamierte mehrere Foulspiele unmittelbar vor dem Ausgleich, die nicht geahndet worden seien. Dass sie noch vor der Siegerehrung die Heimreise antraten, habe an einem Anschlusstermin gelegen, sagte ein Teambetreuer: „Einige von uns hatten Karten für ein Helene-Fischer-Konzert“. Sportlich nahm das der Ausrichter. „Leverkusen und Dortmund waren die besten Mannschaften, manche Zweikämpfe waren heftig, aber so ist Fußball“, sagte Reinhold Frie dazu.

Im letzten Spiel der Gruppenphase ging es zwischen der Nationalmannschaft Deutsche Post und Arminia Bielefeld so ruppig zur Sache, dass beide Teams Zeitstrafen kassierten. Beide hatten ihre Emotionen aber im Griff. Der Schiedsrichter bekam nach dem knappen 0:1 und dem „Aus“ für die Post sogar ausdrückliches Lob von Detlev Steinebach („Der hat gut gepfiffen!“), dem Teamchef des „Gelben Riesen“.

Zweifelsohne gestiegen ist erneut das sportliche Niveau. Erstmals seit Jahren glückte gleich drei Firmenmannschaften der Gruppensieg: Melos setzte sich vor RW Essen durch, Schoppengerd Media verwies den FC Gütersloh auf Rang zwei und Nobilia den FC Schalke. Einen Höhenflug erlebte außerdem die Firmentruppe von Tiefbau Hark um Sascha Otte, als Gruppenzweiter nur um ein Tor von den VDV-Fußballern vom Gruppensieg verdrängt.

Die Verantwortlichen zogen ein positives Fazit. „Noch nie waren so früh so viele Zuschauer hier“, stellte Frie fest. Die Klosterpforte hatte die Mitmach-Angebote unter anderem mit einer Ball-Geschwindigkeits-Messstation aufgewertet. Erstmals lag die Organisation bei der Bielefelder Agentur Implusevent, die das Turnier souverän weiterentwickelte.

Den parallel vom FC Gütersloh ausgetragenen Kids-Cup gewann der SV Spexard. Im Endspiel setzten sich die Spexarder von der Bruder-Konrad-Straße gegen den VfR Wellensiek durch.

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