Am heutigen Freitag, 8. März, wollen beide Mannschaften ab 20 Uhr in der Sporthalle des Freiherr-vom Stein-Gymnasiums in Hamm Wiedergutmachung betreiben. Sieben Spieltage vor Saisonende haben die Gastgeber mit neun Punkten Rückstand den letzten Tabellenplatz inne. Das Thema Klassenerhalt ist wohl nur noch eine rechnerische Größe. Trotzdem verlangt ASV-Trainer Heiko Schumann von seinem Kader volles Engagement.
„Wir schauen von Spiel zu Spiel“, erklärt er. Ob er Verstärkung aus der Zweiten Liga oder der A-Jugend-Bundesliga bekommen wird, lässt er offen. „Ich hoffe, dass wir lange mithalten können, vielleicht haben wir ja am Ende die Nase vorn“, sagt Schumann.
Nach der Pleite gegen den ASV Senden musste der ASG-Kader zum Wochenbeginn kräftig schwitzen. „Wir haben hart trainiert“, verrät Spielertrainer Sascha Bertow. „Ich bin zwar kein Freund von solchem Training, aber es musste einfach sein. Das war sehr kraftraubend“ – und bescherte seinen Spielern „dicke Beine“. Unter der Woche hat die Mannschaft zudem viel geredet und das jüngste Spiel mittels Video analysiert. „Jeder hat erkannt, was er falsch gemacht hat“, betont Bertow. „Aber sie wissen nicht, woran es lag.“
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Für den an der Leiste verletzten Spielertrainer, der wohl aussetzen wird, ist das Problem unkompliziert. „Einige waren nicht richtig bei der Sache“, hat er eine Fehlerquelle ausgemacht. „Die Spieler müssen begreifen, dass das hier kein Larifari ist. Sie haben in Ahlen tolle Voraussetzungen. Die müssen sie nutzen.“ Vor allem vor dem Hintergrund der anstehenden Vertragsverhandlungen. Er will mehr Einsatz und Kampfbereitschaft sehen. „Senden hat am Limit gespielt, während wir nur 60 Prozent Leistung gebracht haben. Das reicht in der Oberliga gegen keine Mannschaft“, ist sich Bertow sicher. „Wir müssen unser Spiel spielen und agieren, nicht nur reagieren wie gegen Senden.“

