Clarholz muss sich beim 4:3 strecken
Bild: Hoheisel
Enges Duell: Victoria Clarholz, hier mit Eugen Dreichel (l.) gegen Jannis Kirschbaum, setzte sich am Dienstagabend in der zweiten Runde des Kreispokals knapp mit 4:3 bei Viktoria Rietberg durch. Bild: Hoheisel
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Rietbergs Trainer Tim Brinkmann ärgerte sich nach dem Schlusspfiff. Und zwar nicht, weil sein Team schlecht gespielt, sondern weil es die Chance verpasst hatte, den Favoriten zu Fall zu bringen. „Wir hätten sie schlagen können“, sagte Brinkmann, „aber manchmal sind wir zu sorglos.“ Damit spielte er darauf an, dass der TuS Viktoria gleich zweimal in Führung lag und weitere, gute Gelegenheiten liegenließ.

Rietberg übernimmt das Geschehen

Im ersten Durchgang machte Clarholz den griffigeren Eindruck. Doch nach der Führung durch Andreas Dreichel (24.) glich Alexander Sandjohann aus (28.). Während die Gäste in der Schlussphase der ersten Hälfte auf das 1:2 drängten, übernahm Rietberg nach der Pause das Geschehen – und traf. Mike Dry erzielte nach einer Ecke per Drehschuss das 2:1 (62.). Wieder nur sieben Minuten fälschte Julian Strathoff einen Freistoß zum 2:2 ins eigene Tor ab.

Andreas Dreichel dreht das Spiel

So munter ging es weiter: Wadim Reger brachte Rietberg erneut in Führung (72.), ehe Andreas Dreichel sein Können abermals und das auch noch doppelt demonstrierte. Er traf in der 78. und 83. Minute, drehte damit das Spiel und rettete Clarholz in die nächste Runde. Zur Erleichterung seines Trainers Christopher Hankemeier: „Wir haben die Mannschaft auf sieben Positionen verändert, dafür haben wir es ordentlich gemacht.“

Viktoria: Lüningschrör – Bügemannskemper (86. Syla), J. Strathoff, Kirschbaum, Grübel (53. Molliqai) – Birkenhake, Schreiber, Leuschner (65. S. Strathoff), Sandjohann – Reger, Dry

Victoria: Rewer – Peitsch, Hartmann, Fischer, Ewerszumrode – A. Dreichel, Bonin, Braun (74. Günej), Sievers – E. Dreichel, Uphus

Tore: 0:1 (24.) A. Dreichel, 1:1 (28.) Sandjohann, 2:1 (62.) Dry, 2:2 (69./ET) Strathoff, 3:2 (72.) Reger, 3:3 (78.) A. Dreichel, 3:4 (82). A. Dreichel

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