Den Panthern die Reißzähne ziehen
Gewinnen ist was Feines: Nach dem Sieg gegen Volmetal feierte die Ahlener Mannschaft gemeinsam mit ihren kleinen Fans. Kann man sich dran gewöhnen.

 Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert, deshalb ist der ASG-Coach vor dem Heimspiel (19 Uhr) gegen den Aufsteiger HSG Bergische Panther eher skeptisch. „So wie ich die Bergischen Panther auf dem Video gesehen habe, glaube ich, dass diese Mannschaft mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird“, zollt Bertow den Gästen Respekt. „Die HSG ist gut besetzt und schwer auszurechnen.“

Der Aufsteiger aus Burscheid ist in die Dritte Liga gekommen, um zu bleiben. Das ist das erklärte Ziel. „Dazu müssen wir drei Mannschaften hinter uns lassen“, weiß Trainer Marcel Mutz, der im zweiten Jahr den Takt vorgibt. Gegen Krefeld (24:28) und Dormagen (21:31), zwei Schwergewichte der Liga, hat seine Mannschaft Federn lassen müssen. Dafür gab es gegen Gummersbach II (28:25) und zuletzt gegen Mitaufsteiger Habenhausen (31:23) zwei Erfolgserlebnisse. Damit sei seine Mannschaft voll im Soll, erklärt der Aufstiegstrainer.

 In der Partie bei der Ahlener SG sieht er jedoch die Gastgeber in der Favoritenrolle. „Ahlen gehört für mich zu den Teams, die mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden“, sagt Mutz. „Aber chancenlos sind wir nicht.“

Da stimmt ihm Sascha Bertow zu. Der ASG-Trainer ist von der Leistung der Gäste, die er am Bildschirm verfolgt hat, beeindruckt. Aber er weiß auch, dass seine Mannschaft gegen den Aufsteiger punkten muss. Obwohl die Trainingswoche nicht so verlief, wie sich der Trainer das vorgestellt hatte: Kevin Wiegers und Niklas Seifert mussten krankheitsbedingt passen. Björn Wiegers und Dimitri Stukalin sind angeschlagen.

„Zum Glück haben wir einen breiten Kader“, beruhigt der ASG-Trainer. „Da müssen die anderen in die Bresche springen.“ Nach zwei guten Spielen, die die Wersestädter klar für sich entschieden haben, ist Bertow zufrieden. Gegen Volmetal hatte sich seine Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen und eine überzeugende Leistung in Abwehr und Angriff gezeigt. Und genau da soll das Team um Kapitän Mattes Rogowski auch am Samstag weitermachen.

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