Doch kein Streit unter Nachbarn?
Bild: Rollié
Bisherige Roländer Ergänzungsspieler wie Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares (r.) haben heute eine gute Chance, von Beginn an in Neubeckum zu spielen. Ganz unabhängig davon, wen Trainer Robert Mainka aufbietet, ist der Gast eindeutig favorisiert.  
Bild: Rollié

Daran ändert auch das eigentlich recht reizvolle Duell am Donnerstabend (18.30 Uhr), 14. September, in der zweiten Runde gegen den Nachbarn und Westfalenligisten SC Roland nichts. Schon vorher alles klar also?

Es scheint fast so, denn Rolands Verantwortlicher Robert Mainka will am Harberg keine Kompromisse eingehen. „Dieses Spiel muss muss gewonnen werden, wir wollen in die zweite Runde“, sagt der SC-Trainer unmissverständlich.

Das hält ihn freilich nicht davon ab, jenen Akteuren Spielzeit einzuräumen, die in denen vergangenen Wochen überwiegend von der Bank gekommen sind und daher Spielpraxis gut gebrauchen können. „Ich werde auf einigen Positionen rotieren lassen“, kündigt Mainka an, der vor allen Dingen auch eine Reaktion auf das jüngste Unentschiedenen im Kampf um Punkte daheim gegen Neuenkirchen erwartet. „Wir wollen nicht mit Ach und Krach weiterkommen und müssen dafür die richtige Einstellung zeigen“, betont der SCR-Chef.

Angesichts von drei Klassen Unterschied ist der SV Neubeckum natürlich der klare Außenseiter, aber den ein oder anderen in Reihen des SVN könnte doch der Ehrgeiz packen, dem scheinbar übermächtigen Goliath in die Parade zu fahren.

Allerdings hatte das Smajkic-Team in den vergangenen Wochen heftige Personalprobleme. Nun sind zusätzlich Timo Seger und Niklas Mense angeschlagen und gesellen sich zum Lazarett mit Langzeitverletzten wie Christopher Rüschhoff.

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