„Duell auf Augenhöhe“ zwischen Verl und Viktoria
Möchte wieder jubeln: Max Heinrich hat sich rechtzeitig für das Derby gegen Verl II wieder fit gemeldet bei Viktoria Rietberg.

Da die Rietberger aufgrund ihres Westfalenpokalspiels am kommenden Dienstag gegen Drittligist SC Paderborn gerne bereits heute spielen wollen, an der Verler Poststraße jedoch alle Plätze belegt sind, einigte man sich auf die Tönnies Arena.

„Ein prima Kunstrasen, auf dem wir schon gespielt haben“, erwartet Rietbergs Sportlicher Leiter Wolfgang Grübel heute ein „Duell auf Augenhöhe“. An der nötigen Konzentration auf die Meisterschaft soll es trotz des näher rückenden Pokalknüllers nicht scheitern, verspricht Grübel: „Der ganze Verein fiebert natürlich dem Paderborn-Spiel entgegen und ist sehr rührig, was die Vorbereitung betrifft. Doch wir sind derzeit noch auf die Landesliga fokussiert.“

Rechtzeitig vor dem Nachbarschaftsduell haben beide Mannschaften wieder in die Spur gefunden. So gelang der Viktoria nach drei Niederlagen in Folge ein beeindruckender 9:1-Sieg über Eidinghausen-Werste, während die Sportclub-Reserve immerhin 2:0 beim Tabellenzweiten Brakel gewann und sich so etwas vom Tabellenende absetzte.

Zwar müssen Daniel Burger, Lennart Kleygrewe und Felix Brokbals bei der Viktoria weiterhin passen, dafür meldete sich diese Woche mit Max Heinrich ein erfahrener Innenverteidiger im Training zurück. „Verl wird vermutlich nicht wie Eidinghausen-Werste nach einer Viertelstunde mit dem Fußballspielen aufhören“, ahnt Grübel, „aber wir verfügen nicht nur über eine gute Offensive.“

Auf die Flutlicht-Atmosphäre freut sich Verls Trainer Julian Hesse. Und auf drei Punkte, denn „ich glaube nicht, dass uns Rietberg an die Wand spielen wird“, ist Hesse überzeugt. Verls Trainer setzt auf den Aufwärtstrend. Gegen Eidinghausen-Werste überzeugte ihn sein Team 60 Minuten und gegen Brakel bereits über die volle Spielzeit. „Wenn wir gegen die leicht favorisierte Viktoria erneut so konzentriert zu Werke gehen, dann sind wir konkurrenzfähig“, macht sich Julian Hesse allerdings auch ein paar Gedanken um die Aufstellung. Denn mit Gianluca Linstromberg droht sein bislang bester Spieler auszufallen. Zudem ist offen, ob es Leihgaben aus dem Regionalligakader geben wird, da die erste Mannschaft am Samstag bei RW Essen antreten muss. Dafür weiß Hesse, worauf es heute ankommen wird: „Unsere Zweikampfstärke und ein gutes Abwehrverhalten.“

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