Duell gegen den Dominator? Ist ja leicht
Einfach mal drauflos: Thies Hülsbusch (r.) und die Ahlener SG machen sich weder Hoffungen noch Gedanken gegen den TuS Ferndorf. So was kann auch Spaß machen.

 Die Gastgeber gehen als krasser Außenseiter in die Partie gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer. Mit 20:0 Zählern führen die Kreuztaler souverän die Liga an und kommen ihrem Ziel, dem direkten Wiederaufstieg, immer näher. „Ferndorf ist das Maß der Dinge. Das habe ich schon zu Beginn der Saison gesagt“, betont Bertow. „Die Mannschaft steht nicht zu Unrecht da oben. Sie haben einen richtig guten Kader, spielen ein gutes Tempo und haben eine gute Abwehr.“

Für den ASG-Coach ist das Spiel gegen den Dominator der Dritten Liga West ein „Bonusspiel für meine Jungs, damit sie mal gegen eine richtig gute Mannschaft spielen können“, ergänzt der ASG-Coach. Mit der dominierenden Rolle der Ferndorfer hat Bertow kein Problem.

„Solche Mannschaften gibt es immer in dieser Liga. Das ist auch völlig in Ordnung so“, erklärt er. „Die haben das Potenzial aufzusteigen und auch in der Zweiten Liga zu bestehen. Wir wollen so lange wie möglich mithalten und sie ärgern.“ Dem Ergebnis misst Ahlens Trainer keine große Bedeutung zu.  „Das ist völlig egal“, sagt Bertow.

Dass die anderen Trainer den TuS in die Favoritenrolle drängen, nimmt Michael Lerscht, Trainer des Spitzenreiters, zur Kenntnis.„Wir lassen uns von solchen Aussagen nicht blenden“, erklärt er. „Wir machen von Woche zu Woche unsere Arbeit und versuchen, erfolgreich zu sein.“

Und das ist das Team aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein: zehn Spiele, zehn Siege. Der TuS Ferndorf stellt den besten Angriff (301 Tore) und die beste Abwehrreihe (203) der 16 Drittligisten in der Staffel West.

Bertow und seine Männer nehmen diese Zahlen zu Kenntnis, erstarren aber nicht in Ehrfurcht. Den Doppelfeiertag haben sie zur Vorbereitung genutzt. Dienstag laufen, Mittwoch dreieinhalbstunden Mannschaftstraininig. Alles, um den Liga-Primus zu ärgern.

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