Ferse an Ferse bis kurz vor dem Ziel
Bild: Dresmann
Der Startschuss ist ertönt: Insgesamt sind 414 Athleten bei der Distanz über 4,8 Kilometer im Rahmen der Benefizveranstaltung „Laufen und Gutes tun“ in St. Vit auf die Strecke gegangen.
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„Es ist irgendwas mit dem Oberschenkel“, sagt der zweitplatzierte Desale nach seinem Zieleinlauf sichtlich geknickt. Hatte er zuvor doch konstant in Nahdistanz zu Philipp Kaldewei den Lauf durch den Ortskern von St. Vit bestritten. Auch Kaldewei, der schließlich mit 34:20 Minuten die 13. Auflage des Benefizlaufs gewann, erkundigte sich umgehend bei seinem Verfolger, was denn los gewesen sei. Vorher sagte Kaldewei bereits im kurzen Gespräch mit der „Glocke“, was ausnahmslos alle Teilnehmer über „Laufen und Gutes tun“ betonten: „Es macht einfach tierisch Spaß hier zu laufen. Die Stimmung ist einfach super.“

Marlena Götza siegt souverän

Mit 37:05 Minuten und Heimvorteil kam Dirk Hansmeier von Rot-Weiß St. Vit auf den dritten Rang. „Die ersten beiden waren am Start leider sofort weg“, sagte Hansmeier, der sich trotzdem über seine Podiumsplatzierung freute, „ich bin auf jeden Fall zufrieden. Ich wollte wie letztes Jahr auch in den Top-Zehn landen – und das hat ja super geklappt“, berichtete er. Im Vorjahr hatte Marlena Götza noch auf der Distanz über 4,8 Kilometer gewonnen, jetzt siegte die 24-jährige Starterin im Trikot der LG Burg Wiedenbrück souverän über 10 Kilometer bei den Frauen. Mit mehr als drei Minuten Rückstand folgte Vera Kujat auf Platz zwei und urteilte über sich selbst: „Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte mir eine 45-er-Zeit vorgenommen und das hat geklappt“, sagte die Läuferin des ASC Ahlen, die insgesamt 44:06 Minuten brauchte. Auf Rang drei überquerte Beate Ackfeld die Ziellinie. „Sie hat mich beim Lauf in Sünninghausen geschlagen“, freute sich Kujat über ihren persönlichen Erfolg. Insgesamt gingen über 10 Kilometer 165 Läufer an den Start.

„Ich wollte eigentlich locker laufen“

Bei der bereits um 17 Uhr gestarteten Distanz über 4,8 Kilometer war das Rennen schon früh entschieden. Bereits nach der ersten Runde war der spätere Sieger Ferhad Sino von der DJK Gütersloh an der Spitze. „Ich wollte eigentlich locker laufen, da ich am Dienstag den nächsten Wettkampf habe“, scherzte der 22-Jährige. „Ich war im Ziel etwas überrascht, dass keine Frau mehr vor mir war. Ich bin überhaupt nicht auf Sieg gelaufen“, sagte dagegen Kathrin Bekemeier vom Ratsygymnasium Wiedenbrück, die sich mit 19:17 Minuten in der Frauen-Klasse durchgesetzt hat.

Weitere Hintergründe sowie einen Überblick über die Ergebnisse der 13. Auflage von „Laufen und Gutes tun“ in St. Vit lesen Sie am Dienstag, 5. September, in der „Glocke“.

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