Freckenhorst verspielt 2:0-Führung
Bild: Havelt
Martin Röös (Mitte) erzielte zwar das 2:0 für den TUS Freckenhorst, allerdings konnten Maik Bußmann (r.) und Soest am Ende noch ausgleichen und nahmen einen Punkt mit.
Bild: Havelt

Über eine Stunde lang hatte man allerdings offensiv von den Gästen rein gar nichts gesehen. Die Freckenhorster standen in der Defensive sicher und ließen nichts zu. Selbst wurde der TUS in Halbzeit eins zweimal gefährlich. Zuerst wurde ein Versuch von Daniel Holthusen (5.) geblockt. In der 38. Minute war es dann David Krolikowski, der eine Vorarbeit von Tristan Zumloh aus acht Metern zum 1:0 verwertete.

Auch der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte den Freckenhorstern. Holthusen brachte den Ball flach in die Mitte, wo Martin Röös aus knapp einem Meter nur noch zum 2:0 einschieben musste (51.). In der Folge verzog Jan Gierhake knapp (54.) und Krolikowski köpfte freistehend um Zentimeter vorbei (58.). Die Freckenhorster hatten alles im Griff.

Erst in der 64. Minute schossen die Soester überhaupt erstmals auf das TUS-Tor. Schlussmann Sebastian Neukötter war zur Stelle. Vier Minuten später hatte er aber keine Chance, als Lukas Brenk das Leder vor die Füße fiel und er es zum 1:2-Anschlusstreffer in den Winkel wuchtete. Wie aus dem Nichts war die Partie auf einmal wieder offen, Soest glaubte sichtlich an die Wende.

Der eingewechselte Nermin Bahonjic hätte nach Traumpass von Röös alles klarmachen können, scheiterte aber alleine vor dem Torwart. Das sollte sich noch rächen. In der 90. Minute kam ein Freckenhorster etwas zu spät, Bartosch Buchowiecki nutzte die Möglichkeit aus spitzem Winkel zum 2:2-Ausgleich. Die Gastgeber hatten einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben und mussten froh sein, dass die Soester in der Nachspielzeit noch eine ganz dicke Chance zum 3:2 liegenließen.

„Das ist schon bitter“, schlug das Unentschieden merklich auf Strumps Laune. „Da stehst du hinten die ganze Zeit gut, eigentlich passiert nichts und am Ende bekommst du noch zwei Dinger rein. Wir hätten unsere Konter nutzen müssen, dann wäre es soweit erst gar nicht gekommen.“

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