„GT läuft“,  Sonne lacht, Rekorde purzeln
Elias Sansar gewann die 7. Auflage von “Gütersloh läuft“

So freuten sich die Veranstalter um Markus Corsmeyer über 1153 Teilnehmer im Ziel, mit Elias Sansar über einen neuen Sieger und über einen neuen Streckenrekord von Melanie Genrich bei den Frauen.

Dass der für die LG Lage-Detmold startende Hermannslaufsieger Sansar nach 29:20 Minuten die im Vorjahr vom diesmal zweitplatzierten Philipp Kaldewei (LV Oelde, 31:11 Min.) aufgestellte Rekordzeit von 29:02 nicht erreichte, das wertete die 2012er-Leistung des Oelders einerseits auf und sorgte bei dem ein oder anderen für ein leichtes Aufatmen: Nicht überall, wo der 33-jährige Sansar auftaucht (der in der Vorwoche beim Zermatt-Marathon gestartet war und in diesem Jahr fünf Marathons laufen will), purzeln die Rekorde, werden alle übrigen Teilnehmer zu Statisten degradiert.  Dass der Sieg nicht in Frage kommen würde, war Kaldewei schon klar, als er den Ausnahmeläufer beim Warmlaufen erblickte.

 „Dieses Jahr bin ich nach einem guten Herrmann nicht mehr in Schwung gekommen. Dazu hat das schlechte Wetter beigetragen. Ende Mai hat mich dann eine Zecke gebissen und ich musste mit Antibiotika behandelt werden“ sagte der 31-jährige Feuerwehrmann.

Einen von Anfang bis Ende optimalen Lauf legte dagegen Melanie Genrich von der DJK Gütersloh auf die 9,2-km-Strecke. Dabei sind die vier Runden durch den wechselnden Belag von Schotter und Straße, die vielen Kurven und den mit jeder Runde höher werdenden Hügel am anderen Ende der Veranstaltungswiese gar nicht so leicht zu laufen. Denn die für den Frankfurt-Marathon am 29. Oktober trainierende Gütersloherin unterbot nach 34:26 Minuten ihre Vorjahres-Rekordmarke um zwei Sekunden.

Nicht minder zufrieden war mit Waldemar Erfurth der schnellste heimische Starter auf Rang drei. „Ich bin dieses Jahr nicht so viel gelaufen. Dafür war das richtig gut“, freute sich der 43-jährige Gütersloher, der nach 33:06 Minuten im Ziel war.

Beim Gütersloher Lauf-Cup war der Führende Murat Bozduman beim Finale nicht am Start. Der Athlet der LG Burg Wiedenbrück machte dennoch den Gesamtsieg des aus fünf Läufen bestehenden Wettbewerbs perfekt, weil auch sein härtester Konkurrent Ingmar Lundström wegen einer Familienfeier nicht am Start war.

Bei den Frauen untermauerte Stefanie Vergin (Post SV Gütersloh, 37:01), die am Samstag zweitplatzierte Frau, den Cup-Sieg, der ihr bereits vor dem Start nicht mehr zu nehmen war.

SOCIAL BOOKMARKS