Gütersloh II und III im erfolgreichen Gleichschritt
Gut gestartet, aber am Ende hatten Falk Helfberend und die SF Verl bei der Auswärtsniederlage  nichts zu bestellen.

Gütersloher SV II – SC Lippe Süd 5,5:2,5. Die im Vorjahr noch in die Regionalliga aufgestiegenen Lipper hätten im Forum der Anne-Frank-Schule sogar noch deutlicher verlieren können, doch die Gütersloher zeigten sich gnädig. So ließ Stephan Grochtmann bei seinem Remis ebenso den Sieg aus wie Gap Punsäm, der nach einer Unachtsamkeit noch verlor. Wuchtige Angriffe auf den gegnerischen König landeten Markus Brinkmann und Baskim Asani. Sie gewannen ebenso wie Frank Seliger und Frank Kruze, während Andreas König sowie Miriam Lennartz jeweils die Punkte teilten.

Gütersloher SV III – SF Verl 5,5:2,5. Im Parallelspiel wussten die Verler Schachfreunde nicht viel mit der frühen Führung durch Philipp Lewe anzufangen, der Heinrich Unruh vorzeitig überspielt hatte. Dominic Fortenbacher sorgte gegen Falk Helfberend für den Ausgleich, und nachdem Lutz Deppermann gegen Werner Müller überraschend für die Gütersloher Führung gesorgt hatte, ging bei den Gästen nicht mehr viel. Jens Hanswillemenke ließ ein Remisgebot aus und stürzte sich gegen Ralf Stukemeier in einen wilden Angriff, der sein Läuferopfer niemals rechtfertigte. Unterdessen das Spitzenbrett keinen Sieger fand (Andreas Lückner und Thomas Biernath teilten die Punkte), verpasste Michael Popiolek für die Verler den Sieg und verlor gegen den trickreichen Theodor Neumann schließlich sogar noch. Jim Knop ließ sich den Vorteil gegen Güterslohs Roland Unruh hingegen nicht mehr vom Brett nehmen.

 Turm Rietberg – SV Oelde 2,5:4,5. Im Spitzenspiel traten beide Parteien in Unterzahl an, sodass nur an sieben Brettern gespielt wurde. Dort hatten die Rietberger Türme nach einem Kurzremis von Hendrik Berenbrink nichts mehr zu bestellen. Herbert Langhorst, Cedric Kollenberg und Oliver Flöttmann verloren nacheinander gegen die nominell stärksten Oelder. Es folgten ein Remis von David Austermeier nach wildem Spielverlauf sowie der einzige Rietberger Tagessieg durch den umsichtig spielenden Joel Kollenberg. Die Abschlusspartie Sven Behlers mündete dann in ein  Unentschieden.

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