Heimische Westfalenligisten in der Spur
Bild: Wegener
Wie schon gegen Holzwickede Torschütze: Maximilian Geisler (l., hier unterstützt von Teamkollege Frederik Falk) traf gestern im kurzfristig anberaumten Beckumer Test gegen Mastholte zum 1:0.
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SCR trotzt Regionalligist Rhynern 1:1 ab

Rhynern (md). In der vergangenen Saison spielten Westfalia Rhynern und der SC Roland noch in der Oberliga um Punkte, am Samstag empfing der Regionalliga-Aufsteiger den Absteiger in die Westfalenliga zum Test. Der SCR trotzte den Rhyneranern dabei ein 1:1 (1:0)-Remis ab.

„Es spricht für die Jungs, dass sie sich nach dem 1:1 nicht feiern, sondern das Anspruchsdenken haben, sich zu verbessern“, lobte SC-Trainer Robert Mainka, dem der Auftritt seiner Schützlinge auch ansonsten gut gefiel. „Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Es war insgesamt ein guter Test, in dem wir einige Offensivakzente setzen konnten“, sagte er.

Nach einer Woche Vorbereitung hatte Mainka natürlich auch noch einige Kritikpunkte: „Besonders in der ersten Hälfte haben wir taktisch viele Fehler gemacht. Wir haben gute Umschaltmomente gehabt, aber die Laufwege innerhalb der Mannschaftsteile müssen besser werden. Dazu müssen wir im Pressing die richtigen Momente finden“, betonte er.

Das frühe und aggressive Anlaufen des Gegners hingegen habe gut funktioniert, zudem habe man eine Vielzahl an Umschaltmöglichkeiten generiert.

Zur Roländer Führung hatte Nujin Hassan getroffen (19.), kurz vor der Pause verschoss Manuel Rasp einen Elfmeter, der das 2:0 hätte bedeuten können. Stattdessen schlug Rhynerns Lennard Kleine zu und erzielte in der Schlussphase (77.) den Ausgleich.

Das Unentschieden bewertete Mainka unter dem Strich als etwas glücklich. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir verloren hätten“, sagte er angesichts der Chancenverteilung. Danach ergänzte er: „Rhynern hat in 14 Tagen den Saisonstart, und wir mussten nach einer Woche heute deutlich über die Grenzen gehen.“

 

BSV feiert leistungsgerechten 3:0-Sieg gegen Mastholte

Beckum (rol). Beckums Trainer Markus Klingen war nach dem zweiten Testspiel und dem 3:0 (2:0) gegen den Landesligisten RW Mastholte sehr zufrieden mit seiner Elf. „Das war ein gutes Spiel gegen einen Gegner, der prima mitgezogen hat“, erklärte der Verantwortliche nach dem kurzfristig anberaumten Kräftemessen in der Römerkampfbahn.

Lediglich in der Anfangsphase hatte die BSV noch ein wenig Sand im Getriebe. „In den ersten 15, 20 Minuten hat es bei uns nicht so gut gepasst, aber danach haben wir uns klar gesteigert“, erklärte Klingen.

Maximilian Geisler bewies in der 17. Minute, dass ihm die komplett absolvierte Vorbereitung und die größere Anzahl von Trainingseinheiten zugute kommen, als er zum 1:0 traf.

Später bestätigte auch Beckums etatmäßiger Torjäger Matteo Fichera seine Abschlussqualitäten. Kurz vor der Pause (42.) und in der Schlussphase (84.) war der bullige Angreifer zur Stelle und machte mit seinen zwei Treffern den Testspielsieg der Heimmannschaft perfekt. „Wenn er die Chance bekommt, macht er die Dinger eben weg“, lobte Klingen seinen Vollstrecker in der Offensive.

Mastholte war ein ernstzunehmender Gegner, der Beckum laut Klingen mit „guten Ballstafetten“ forderte. Dennoch hatten die Platzherren die Begegnung mit zunehmender Dauer immer besser im Griff und konnten daher in aller Ruhe testen.

„Wir haben Einiges ausprobiert“, sagte der BSV-Trainer, der allerdings nur einmal in der Pause wechselte. Dafür legte er viel Wert auf taktische Variationen, änderte im Verlauf der Partie beispielsweise die Abwehrformation von einer Viererkette zu einer Dreierkette. Das Ergebnis der Umstellungen konnte sich letztlich wie das Spielresultat sehen lassen.

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