„Ich hatte den Rekord nicht im Blick“
Bild: Nieländer
Allein auf weiter Flur: Der 18-jährige Äthiopier Amanal Petros vom TSVE Bielefeld dominierte wie im Vorjahr den Gütersloher Silvesterlauf.
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 „Das war Kaiserwetter. Heute gab es keine Ausrede, nicht zu laufen“, erklärte Chef-Organisator und Post SV-Chef Heribert Flötotto angesichts von sechs Grad, wenig Wind und strahlend blauem Himmel zufrieden. Das rekordträchtige Teilnehmerfeld von 1227 Startern sah das so wie Flötotto – wie die flotten Zeiten der Läufer bestätigten.

Start-Ziel-Sieg des Favoriten

„Ich hatte den Streckenrekord nicht im Blick. Ich bin einfach nur gelaufen“, erklärte Gewinner Amanal Petros nach seinem Start-Ziel-Sieg zufrieden im Ziel. Nach zehn Tagen Regeneration war der 18-jährige Äthopier erst vor vier Tagen wieder ins Training eingestiegen und verfehlte in schnellen 31:00 Minuten den „Uralt-Streckenrekord“ von Burkhard Wrenger (30:42 Min., 1992) nur um 18 Sekunden. „Eine tolle Strecke. Es war sehr schön. Es waren viel mehr Zuschauer an der Strecke als im vergangenen Jahr“, erklärte Petros.

Mit Wut im Bauch den Rückstand aufgeholt

Auch auf den weiteren Plätzen waren die Entscheidungen schnell gefallen, wenngleich es der Zweite Philipp Kaldewei (34:53 Min., LV Oelde) noch einmal unnötig spannend machte, als er gut drei Kilometer vor dem Ziel an einer Weggabelung falsch abbog. Erst durch das Rufen von Ulrich Christmann (35:03 Min., TriSpeed Marienfeld) wurde der 32-Jährige auf seinen Fehler aufmerksam und lief mit der entsprechenden Wut im Bauch schnell den Rückstand zu Christmann wieder auf. „Sonst hätte ich vor dem Ziel auf Philipp gewartet“, zeigte sich Christmann als fairer Sportmann.

Alle weiteren Infos zum 30. Silvesterlauf in Gütersloh sowie Zitate und Ergebnisse lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe der „Glocke“.

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