Julian Wolff neuer Leitwolf im Jahnstadion 
Julian Wolff (l.) trägt  in der neuen Regionalligasaison die Kapitänsbinde beim SC Wiedenbrück.

 In seiner Bilanz rückte SCW-Trainer Björn Mehnert den großen Willen seiner Mannschaft nach Abschluss einer strapaziösen Woche in den Vordergrund. „Mit diesem Spiel haben meine Spieler zweifellos den Höhepunkt der Erschöpfung erreicht. Für den Körper und den Kopf war das in den vergangenen Tagen schon anstrengend.“

 Gleichermaßen zufrieden war Mehnert vor den zwei kommenden trainingsfreien Tagen mit der gezeigten Einstellung gegen einen diszipliniert agierenden FC Gütersloh, der im Vergleich zum Regionalligisten natürlich aufgrund des Vorbereitungsstandes Defizite offenbarte.

FCG-Co-Trainer Marc Hunt, der in den kommenden 16 Tagen den urlaubenden Trainer Fatmir Vata vertreten wird, nahm gestern erstmals auf der Bank Platz und konnte mit den gezeigten Leistungen seiner Mannschaft ebenfalls zufrieden sein. „Das Siegtor für Wiedenbrück geht in Ordnung, insgesamt hat sich meine Mannschaft aber gut präsentiert“, notierte Hunt einen bemerkenswerten Auftritt von Sinan Aygün auf ungewohnter Mittelfeldposition mit einem sehenswerten Torabschlussversuch. Einen weiteren möglichen Treffer für den FCG verpasste Simon Schubert in der ersten Halbzeit mit dem Kopf.

Die Wiedenbrücker dagegen verbuchten im Verlauf der Partie gleich mehrere gute Einschussmöglichkeiten, wobei Pierre Merkel per Kopf nur die Latte traf und Viktor Maier mit einem Schuss an den Innenpfosten des FC-Tores für Aufmerksamkeit sorgte. Maier nahm schließlich nach einem Karadag-Fehler das Geschenk zum Siegtor in der 68. Minute dankbar an.

Geklärt ist im SCW-Team mittlerweile auch die Kapitänsfrage. Innenverteidiger Julian Wolff wird die Binde tragen, seine Stellvertreter sind Oliver Zech und Carsten Strickmann. „Ich wollte eine Veränderung“, begründete Mehnert die Ernennung von Wolff zum Kapitän, während Zech und Strickmann vom Team gewählt worden sind. Der damit als Kapitän abgelöste Mariusz Rogowski muss indes nicht um sein Standing in der Mannschaft fürchten, versicherte Mehnert.

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