Mustangs: Ausschluss vom Spielbetrieb
Bild: Inderlied
Das Ende rückt näher: Die Westfalen Mustangs, hier in der Vorsaison mit Michael „Reggie“ Smith (l.), dürfen laut WBV in der am Samstag beginnenden Regionalliga-Spielzeit nicht starten.
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Der WBV hatte den Westfalen Mustangs, gegen die seit Mai diverse Vorwürfe im Raum stehen, eine Frist bis Montag gesetzt, um nachzuweisen, dass der Club über eine den Anforderungen der ersten Regionalliga entsprechende Halle und eine Mannschaft verfügt sowie die Schiedsrichter bezahlen kann. Am kommenden Samstag, 16. September, beginnt die Saison, für die Mustangs war ein Heimspiel gegen Citybasket Recklinghausen angesetzt. Die Verantwortlichen des Basketballclubs, die sich zu den Anschuldigungen bislang weder gegenüber dem Verband noch den Medien geäußert haben und außerdem zu mehreren Gerichtsverhandlungen nicht erschienen sind, ließen dieses Ultimatum verstreichen.

Automatisch ans Tabellenende

„Wir werden die Westfalen Mustangs jetzt aus dem Spielbetrieb der ersten Regionalliga nehmen und die anderen Vereine darüber informieren, damit sie Sicherheit haben“, bestätigte WBV-Präsident Uwe Plonka am Dienstag gegenüber der „Glocke“. Der Club aus Rheda-Wiedenbrück werde somit automatisch ans Tabellenende gesetzt und stünde bereits vor Saisonbeginn als erster Absteiger fest. Bereits am vergangenen Freitag hatte die Stadt Rheda-Wiedenbrück bekanntgegeben, den Mustangs in der kommenden Spielzeit keine Zeiten in den städtischen Sporthallen mehr zur Verfügung zu stellen. Auch gegenüber der Verwaltung habe der Vorstand des Clubs mehrere Fristen nicht eingehalten.

Weitere Hintergründe zu den Westfalen Mustangs lesen Sie am Mittwoch, 13. September, in der „Glocke“.

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