Nur Sieger nach Staffel-Marathon-Premiere 
Bild: Nieländer
Ein Lauferlebnis der anderen Art erlebte Carina Wimmelbücker von den Verler Sand-Schicksen.
Bild: Nieländer

 Das sportliche Highlight setzte auf der Marathon-Distanz von 42,195 km das fünfköpfige Team des TSVE Bielefeld. In 2:18:11 Stunden liefen Amanal Petros, Ole Krumsiek, Thomas Dunkel und die Brüder Jan und Tim Kerkmann eine tolle Zeit, der Schlussläufer Amanal Petros mit dem Rundenrekord auf der letzten 2 km-Runde mit 5:43 Minuten das „Sahne-Häubchen“ aufsetzte.

Aber auch die heimischen Team des DJK Gütersloh und das siegreiche Team des LC Wiedenbrück ernteten viel Applaus und Bewunderung.

 „Uns liegen bereits die ersten Anmeldungen für das nächste Jahr vor“, freuten sich Philipp Rother und Martin Masjosthusmann, „wir haben nur positive Resonanz bekommen“, waren die beiden Organisatoren zufrieden.

 Für ein Top-Ergebnis aus heimischer Sicht sorgten die drei Mixed-Staffeln der DJK Gütersloh. Coach Hansi Böhme hatte die richtige Taktik gewählt und ließ die Männer erst einmal einen kleinen Vorsprung herauslaufen. Insbesondere Michelle Rannacher freute sich,  noch etwas mehr Zeit zu haben, denn nach der Abi-Feier bis morgens um 7 Uhr lief es nicht so leicht wie sonst. „Platz drei in der Gesamtwertung zeigt aber auch, wie gut unsere Frauen sind“, hatte Hansi Böhme ein großes Kompliment für seine Läuferinnen parat. Mit Rang sieben und Platz zehn schafften es sogar die beiden anderen Mixed-Staffeln der DJK Gütersloh in die „Top-Ten“ zu laufen.

Völlig überrascht und überglücklich waren die Läuferinnen des LC Wiedenbrück nach ihrem Sieg in der Frauen-Wertung. „Damit hatten wir nie gerechnet. Wir dachten, der LV Oelde würde das Rennen machen“, so die sieben Frauen. Bis Mitte des Rennens deutete auch alles auf einen Sieg der Oelderinnen hin, doch binnen weniger Kilometer hatten die Wiedenbrückerinnen den zweiminütigen Rückstand aufgeholt und in einen sicheren Vorsprung verwandelt. Ein Aktivposten in dem Team war die 19-jährige Wiedenbrücker Badmintonspielerin Verena Venhaus, die trotz Abi-Partie bis morgens um 7 Uhr flotte Zeiten lief.

SOCIAL BOOKMARKS