Personalmisere verschärft sich
Bild: Steinecke
Aushilfe: Maren Heihoff (M.) stellte sich zur Verfügung, damit die FSV-Reserve überhaupt in Mannschaftsstärke gegen Billerbeck antreten konnte.
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Ohne die Aushilfe von Maren Heihoff und Milena Schlüter hätte es bei den Gütersloherinnen nicht einmal zu elf Spielerinnen gereicht. Einen entsprechend wenig eingespielten Eindruck hinterließ die FSV-Reserve. Erschwerend kam hinzu, dass die Zaharia-Elf den Gegner viel zu weit in die eigene Hälfte kommen ließ, bevor erste Störversuche unternommen wurden.

Aber auch nach vorne ging kaum etwas. Während Gütersloh in der ersten Hälfte gerade einmal drei Schüsse aufs Billerbecker Tor abgab, schoss die DJK aus allen Lagen, wobei Anna Haberecht (32.) und Jana Krystek (45.) im ersten Durchgang trafen. Dabei durfte sich das Zaharia-Team bei seiner mehrfach glänzend reagierenden Torfrau Janina Sauer bedanken, die unter anderem in der 35. Minute eine Doppelchance vereitelte.

Motiviert kehrte der FSV II aus der Pause zurück, doch nur drei Minuten nach Wiederanpfiff fiel bereits die Vorentscheidung mit dem 0:3. Um noch einmal entscheidend anzugreifen, fehlten die Mittel.

Die personelle Situation verschärft sich weiter. Denn für Janina Sauer war es vorerst das letzte Spiel. Die Torfrau fliegt für sechs Monate nach Australien. Zudem ist fraglich, ob die angeschlagen ins Spiel gegangene Marleen Schumacher nicht doch noch ausfallen wird. „Es wird immer schlimmer und die Verletzten kommen auch nicht zurück“, sagte ein enttäuschter Trainer.

Vor der kommenden Partie am Sonntag, 5. November, 14.30 Uhr, beim Tabellenzweiten 1. FFC Recklinghausen verliert Zaharia langsam die Hoffnung: „Es geht gar nicht mehr um gewinnen oder verlieren. Es geht nur noch darum, dass wir ein Team aufs Feld bekommen.“

FSV Gütersloh II: Sauer – Brummel, Oester-Barkey, Klüppel, Müscher – Bunte, Qevani – Schlüter, Heihoff, Schiano – Schumacher

Tore: 0:1 (32.), 0:2 (45.), 0:3 (48.), 0:4 (64.), 0:5 (85.)

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