Polizei-NRW-Meister seit 20 Jahren topfit
 Die Polizei-NRW-Meister im Triathlon, Sara Baumann und Götz Kreisel, werden flankiert von Markus Wolff (l.), Leiter der Wache in Schloß Holte Stukenbrock und Gerhard Wolf,  Chef der Polizisten im Kreis Gütersloh.

 Dafür stellten die Polizisten dem TV Verl aber 18 Helfer als Wettkampfrichter und Streckenposten sowie einen LKW-Truck mit Bühne für die Siegerehrungen. Die 71 Teilnehmer sparten nicht mit Lob für die guten und fairen Bedingungen. Mit Götz Kreisel (Rhein-Kreis Neuss) gewann ein erfahrener Athlet in 1:57:20 Stunden.

 „Ich habe vor 20 Jahren die erste deutsche Polizei-Meisterschaft gewonnen“, kannte der 47-Jährige den Verler Triathlon von Ligawettkämpfen. Die ersten Fünf bei den Frauen und Männern qualifizieren sich für die DM im September. Dort wiederum lockt die Quali für die Polizei-EM, die im Mai 2018 in Almere (Niederlande) stattfindet.

Bei den Frauen gewann gestern Sara Bauman (Hagen) ebenfalls mit großem Vorsprung in 2:06:41 Stunden. Die 22-Jährige wurde im Vorjahr U23-Europameisterin im Duathlon und hofft auf die EM-Quali.

Zufrieden waren die beiden im Kreis Gütersloh arbeitenden Polizisten. „Die Konkurrenz hier ist stark“, wollte die auch für Trispeed Marienfeld in der Regionalliga startende Lisa Petermann unter 2:30 Stunden bleiben. Dass es am Ende 2:33:01 Stunden waren, störte die in Versmold eingesetzte Harsewinkelerin nur ein wenig.

Der erste Freiwasser-Triathlon war es für Robert Heuer aus Halle. „Und meine erste olympische Distanz“, war der 42-Jährige mit 2:31:16 Stunden zufrieden. Anerkennung gab es von Gerhard Wolf, dem Polizeichef des Kreises Gütersloh. In Quelle als „Dorfsheriff“ arbeit der Marienfelder Willi Wittwer, der schon bei mehreren Landesmeisterschaften dabei war. „Ich bin kein guter Schwimmer, aber das Laufen war sehr entspannt“, bilanzierte der 60-Jährige seine 2:28:52 Stunden.

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