Probleme des TUS nach 0:7 noch größer
Bild: Wegener
Für Kevin Kortenjann (r.) und den TUS Freckenhorst war gegen Senden kein Kraut gewachsen.
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Dass für die Gastgeber nicht viel zu holen sein würde, zeichnete sich von Beginn an ab. Senden war spritziger, immer einen Tick schneller und hatte seine Chancen. Knapp eine halbe Stunde hielt Freckenhorst das 0:0. Entweder schoss Senden vorbei oder Ersatztorhüter Adrian Kardas, der diesmal ran durfte, parierte. Ein Freistoß von halbrechts in den langen Winkel zum 0:1 brach dann den Bann. Kurz danach erhöhte der VfL auf 0:2 (33.).

Als der TUS dann auch noch eine halbe Stunde mit einem Spieler weniger agieren musste brachen alle Dämme. Trainer Andreas Strump hatte bereits dreimal gewechselt, da musste Marius Gohl mit einer Zerrung vom Feld (61.). Senden legte noch fünf Treffer nach. Zu allem Überfluss kassierte der erst zur zweiten Halbzeit gekommene Martin Röös in der 86. Minute noch die Ampelkarte und wird sich damit in Ennigerloh in die Liste der Ausfälle einreihen müssen. Philip Schange und Simon Kaminski mussten krankheitsbedingt bereits passen.

„Die Niederlage war schon derbe. Ein 0:3 oder 0:4 wäre noch in Ordnung gewesen, sieben Stück hätten es aber nicht sein müssen“, fand Strump. Viel schlimmer als das Pokalaus waren aber eben die zusätzlichen Ausfälle für das Punktspiel am Stavernbusch. Wer da für Freckenhorst auflaufen wird, bleibt abzuwarten.

TUS: Kardas, Kretzer, Winkelnkemper (55. Rizoer), Gierhake, Mersmann, Krolikowski (46. Zumloh), Harbert (46. Röös), Holthusen, Pumpe, Kortenjann, Gohl

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