Reaktion des SCW fällt deutlich aus
Bild: Dünhölter
Mit Überblick: Wiedenbrücks Daniel Brinkmann (r.), hier gegen Mehmedalija Covic, lieferte am Dienstagabend einen starken Auftritt ab – nicht nur aufgrund seiner Vorarbeit zum 3:0.
Bild: Dünhölter

„Die Jungs haben es richtig gut gemacht“, lobte der SCW-Trainer seine Mannschaft, die sich vor 410 Zuschauern im Jahnstadion im Anschluss an eine ausgeglichene und ereignisarme erste Halbzeit nach der Pause den Frust aus Wegberg von der Seele schoss. Eingeleitet wurde der vierte Saisonerfolg jedoch durch ein Eigentor: In der 50. Minute rauschte eine Hereingabe von Antonyos Celik in den Strafraum, wo Marvin Büyüksakarya bereits am langen Pfosten lauerte. Ihm zuvor kam jedoch Erndtebrücks Tim Treude, der den Ball aus kurzer Distanz über die eigene Linie drückte und dabei eine arg unglückliche Figur machte.

Leichtes Spiel in zweiter Halbzeit

Wenige Minuten zuvor hatten ein Schuss von Necirwan Mohammad (46.) und eine gute Möglichkeit von TuS-Angreifer Hedon Selishta, bei der jedoch Wiedenbrücks Torwart Marcel Hölscher zur Stelle war (49.), die turbulente zweite Halbzeit eingeläutet. Mit der Führung im Rücken hatten die Hausherren leichtes Spiel gegen den Aufsteiger, der nach dem 1:0 zwar versuchte, sich noch einmal aufzubäumen, damit aus seiner Sicht aber alles nur noch schlimmer machte. Denn wenn der bisherige Saisonverlauf eines gezeigt hat, dann das: Wenn der SC Wiedenbrück Platz zum Kontern bekommt, weiß er das konsequent zu bestrafen.

„Räume richtig gut genutzt“

„Wir haben die Räume richtig gut genutzt“, freute sich Mehnert diebisch über den schwungvollen Auftritt seines Teams im zweiten Durchgang. Das 2:0 fiel bereits in der 58. Minute: Der wiedergenesene Aygün Yildirim eroberte sich den Ball gegen Mehmedalija Covic, lief frei auf das Tor zu, schloss selbst ab – und traf. Zum Glück für ihn, denn Daniel Brinkmann hatte gut postiert auf ein Zuspiel gelauert. Eben jener Brinkmann machte generell nicht nur eine starke Partie, sondern leitete in der 66. Minute auch das 3:0 ein. Sein feiner Diagonalpass fand Büyüksakarya, der mit einer Mischung aus Heber und Kerze Torwart Timo Bäcker überlistete. In der Schlussphase legten schließlich noch Antonyos Celik und der eingewechselte Viktor Maier nach.

Weitere Hintergründe zum 5:0-Heimsieg des SC Wiedenbrück gegen den TuS Erndtebrück lesen Sie am Mittwoch, 20. September, in der „Glocke“.

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