Rietberger-Derby droht die Absage
Gastgeber SG Neuenkirchen-Varensell, hier Andreas Heuermann, hat vor dem Derby genauso Personalsorgen wie Aufsteiger Rietberg-Mastholte.

 „Wir haben diese Möglichkeit angefragt“, sagt SG-Spielertrainer Marcel Schönhoff. Hintergrund einer Absage ist eine personelle Misere, mit der Neuenkirchen-Varensell argumentiert.

Sechs Stammspieler sind verhindert oder drohen auszufallen: Johannes Grauthoff ist aufgrund seiner Roten Karte mit Bericht zwei Spieltage gesperrt, Philipp Kampschnieder befindet sich noch im Urlaub. Mit Michael Seelig (Wade) sowie Maximilian Schröder (Oberschenkel) hadern zwei Akteure mit muskulären Problemen. Pascal Ellefredt und Schönhoff selber sind umgeknickt und kaum voll belastbar.

 „Zu so einem frühen Saisonzeitpunkt sind das natürlich besonders ungünstige Vorzeichen“, beklagt Marcel Schönhoff. „Wir wollen keine angeschlagenen Spieler verheizen.“

Sollte die Partie am Samstag angepfiffen werden, würden die Neuenkirchener auf die Zähne beißen. Die 6:0-Abwehr müsse wieder aggressiv stehen, fordert Schönhoff: „Das klappte in den ersten beiden Partien recht gut.“ Rietbergs offensive 3:2:1-Deckung ist auf Ballgewinne aus.

Der Aufsteiger startete mit 0:4 Zählern, die Nachholpartie bei der HSG EBG Bielefeld ging am Mittwochabend mit 28:33 (16:18) verloren. In der Schlussphase lagen die Gäste beim Favoriten sogar noch knapp in Front (26:25, 51.), ehe die HSG über 27:27 zum 27:30 entscheidend ins Hintertreffen geriet.

 Auch Rietbergs Coach Lars Gottwald muss personell umdenken: Frederik Brand (Kreuzbandriss) fällt in dieser Saison komplett aus und Linksaußen Tim Bexten kam aufgrund von Schulterproblemen noch nicht zum Einsatz.

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