Roland stellt sich weitgehend neu auf
Bild: Rollié
Ende einer erfolgreichen Ära: Nach sieben Jahren als Spieler und Trainer in Roland muss Musemestre Bamba gehen – ebenso wie sein Kollege Fatih Kalintas. Der SC Roland will mit anderem Personal einen kompletten Neuanfang wagen.
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Es ist eine Art Stunde Null an der Vorhelmer Straße, wobei der Sportliche Leiter Manfred Westerbeck in Abstimmung mit dem künftigen Trainer Robert Mainka bereits 17 Spieler für die nächste Saison unter Vertrag genommen hat und noch drei zusätzliche Akteure verpflichten möchte.

Das Ziel: eine gute Rolle in der Westfalenliga spielen, Rückkehr in die Oberliga nicht unerwünscht.

Aus der Abstiegsmannschaft bleiben die Abwehr-Viererkette mit Timo Achenbach, Daniel Feldkamp, Nick Grieswelle und Sebastian Stroemer sowie der ruhende Pol davor, Bernhard Venker. Der 30-Jährige soll das sehr junge Team führen.

Auch die Offensiven Lars Schröder und Konstantinos Papadopoulos werden weiter für den SCR spielen. Gleiches gilt für den Beckumer Jonas Westmeyer (defensives Mittelfeld) und Torhüter Florian Ernst.

Trainer Mainka bringt aus Verl nicht nur seinen Assistenten Udo Hauschild mit, sondern auch die Talente Hasan Dere und Jannik Tödtmann, die in der SCV-Zweiten für Angriffsqualität bürgten. Die Sturmmisere soll auch Martin Fuhsy (SC Herford) beheben.

Als Torwart-Trainer kehrt Sebastian Wessel nach Roland zurück. Verteidiger Rouven Tünte bringt Regionalliga-Erfahrung aus Rödinghausen mit. Für Rödinghausenes Zweite hat Nujin Hassan angegriffen, während Torhüter Arne Kampe (SV Lippstadt) viele aus seiner Zeit bei RW Ahlen kennen. Ein weiterer Zugang ist wiederum fürs Torschießen zuständig: Djaniny Dos Santos Tavares von der Hammer SV.

Bei der Personalie Dastin Szymanski, den Güterslohs Trainer Fatmir Vata schon forsch als FCG-Zugang vermeldet hat, wird der SC Roland hart bleiben. „Er hat bei uns einen laufenden Vertrag, den er selbstverständlich erfüllen muss“, betonte Rolands Sportlicher Leiter Manfred Westerbeck.

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