SC Verl feiert den ersten Heimsieg
Doppeltorschütze: Jannik Schröder steuerte zwei Treffer zum ersten Verler Heimsieg bei.

Jubelstimmung an der Verler Poststraße. Zwar rangiert der Sportclub noch auf einem Abstiegsplatz, doch dank des zweiten Sieges in Folge hat die Mannschaft von Trainer Guerino Capretti den Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Fußball-Regionalliga geschafft. Für Capretti kommt dieser Trend nicht von ungefähr: „Endlich sind wir da, wo wir hin wollten. Mittlerweile stimmt die Fitness bei den Jungs, deshalb haben wir auch in der Schlussphase noch die Zweikämpfe gewonnen.“ Allerdings sieht der Trainer auch noch Steigerungsbedarf. Und zwar bei der Trefferquote. Denn im ersten Durchgang wurden erneut beste Chancen nicht genutzt.

Erst Gianluca Marzullo erlöste in der 62. Minute den SCV mit seinem Treffer zum 1:0 nach Vorarbeit von Viktor Maier und Jan Lukas Liehr. Doch nur zwei Minuten später fiel mit Bonns erster Chance prompt der Ausgleich durch Pranjes. „Das war eine gefährliche Situation für uns“, räumte Capretti ein, sein Team sei in Halbzeit zwei nicht mehr so klar überlegen gewesen. Doch nachdem der unsichere Schiedsrichter Nico Fuchs in zwei Situationen Verl einen Elfmeter verweigert hat, zeigte er in der 69. Minute auf den Punkt. Liehr war zu Fall gekommen, Jannik Schröder verwandelte sicher vom Punkt zum 2:1 und legte in der Nachspielzeit sogar noch das 3:1 nach, als er bei einem Querpass von Patrick Kurzen nur noch den Fuß hinhalten musste.

„Heute hat sich die Mannschaft endlich für eine tolle Leistung belohnt. Den Jungs hat es Spaß gemacht und mir hat das Zuschauen Spaß gemacht“, war Guerino Capretti nach dem ersten Heimsieg der Serie verständlicherweise bester Laune.

Die gute Stimmung beim SC Wiedenbrück angesichts des 1:0-Sieges bei der SG Wattenscheid wurde getrübt durch die Verletzungen von Carsten Strickmann (Verdacht auf Muskelfaserriss) und Yannick Geisler (dickes Knie). Vier Spiele in Folge hatte Gastgeber Wattenscheid nicht verloren, dann beendete ein Distanzschuss von Stipe Batarilo-Cerdic nach Doppelpass mit Daniel Brinkmann diese Serie (68.). SCW-Trainer Björn Mehnert gab sich trotz des Sieges kritisch und attestierte seiner Mannschaft eine schlechte Leistung. Egal, zumindest bis Sonntag grüßen die Emsstädter vom dritten Tabellenplatz in der vierten Liga.

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