SCW-Vorstand formuliert vier Wünsche
Bild: Bremehr
Sechs Wochen Zeit haben SCW-Trainer Björn Mehnert (r.) und sein Co. Dirk Flock bis zum Ligaauftakt.
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Beim Stichwort Zielvorgaben sprudelte es aus beiden SCW-Vorstandsmitgliedern nur so heraus: „Wir sind seit acht Jahren Mitglied in der Regionalliga, und ich finde schon, dass wir ein etablierter Club sind, für den der Klassenerhalt dennoch das Optimum ist“, machte Brentrup deutlich und ergänzte: „Unser Ziel ist ganz klar wieder vor dem SC Verl zu stehen und ganz dringend wünsche ich mir, dass wir den Einzug in den DFB-Pokal schaffen, denn Pokal ist etwas ganz tolles.“ Daniel Lübbert erweiterte den Wunsch-Katalog mit seiner Sehnsucht nach „richtig, schönem Fußball, denn den sehe ich unheimlich gern.“

Wiedenbrücks neuer Trainer hörte diese Worte am Presse-Stehtisch stehend und lächelte, denn beim Blick auf die aktuelle Kadersituation sprach der in Hamm wohnende Abteilungsleiter einer Commerzbank-Tochter von „drei bis vier noch zu besetzenden Planstellen“ in seinem Aufgebot. 

Da Mehnert großen Wert auf sportliche Qualität wie auch auf charakterliches Format legt, wird er in der kommenden Woche noch einmal persönlich die schon vor geraumer Zeit anvisierten Neuzugänge unter die Lupe nehmen. „Wir müssen von der Nummer 1 bis zur Nummer 22 eine Einheit sein“, rückte der 41-Jährige am Sonntagmorgen ein intaktes Mannschaftsgefüge in den Mittelpunkt seiner fußballerischen Vorstellung. Der Ruf, dass der Aufstiegstrainer ein Verfechter des schnellen Umschaltspiels ist, eilt ihm eh voraus. „Klare Ordnung, sichere Defensive, um nach Ballgewinn mit wenigen Kontakten selber zum Abschluss zu kommen“, formuliert der A-Lizenzinhaber, der sich die Option zum Fußball-Lehrer erst einmal offenhält. „Das macht nur Sinn, wenn man als Trainer hauptberuflich arbeiten möchte.“

In Wiedenbrück steht für den 41-Jährigen zunächst etwas anderes im Vordergrund: „Ich möchte hier erst einmal ankommen, weil ich richtig Bock auf Regionalliga habe.“

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