Sir Philipp und Lady Melanie in Topform
Bild: Schalkamp
Die Läufer um Sieger Philipp Kaldewei fanden in Stromberg einen anspruchsvollen Parcours vor.
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Die neue Strecke durch die Stromberger Schweiz mit zwei abschließenden Runden durch das Gaßbachtal verlangte den Läufern bei hohen Temperaturen alles ab. „Die Strecke ist schön profiliert und schwer. Heute war es zudem doch etwas warm“, sagte Siegerin Melanie Genrich nach 1:29:21 Stunden im Ziel.

Deutlich war ihr Vorsprung vor Lokalmatadorin Dorothee Sandkühler-Daniel (LV Oelde/1:40:54). Bei ihrem ersten Start bei einem Volkslauf überzeugte auch Alice Kelker. Sie wurde in 1:50:35 Stunden Dritte. „Die zweite Runde durch das Gaßbachtal hat mich geschafft“, erklärte die Nachwuchsläuferin im Ziel.

Bruder Ruben Kelker (LV Oelde) erreichte nach 1:21:36 Stunden glücklich als Zweiter das Ziel. Philipp Kaldewei (1:16:37) war jedoch zu übermächtig, aber Kelkers Vorsprung auf den Dritten Jürgen Teicher (1:23:24/LSF Werne) war komfortabel.

„Ich habe das heute etwas ruhiger angehen lassen. Bei meinem Testlauf am Donnerstag war es deutlich kühler. Vorgenommen hatte ich mir, dass bei jedem Kilometer die drei vorne stehen sollte. Das hat auch geklappt. Zwischendurch in der Stromberger Schweiz war einer mit 3:20 dabei, da hatte ich schon Sorge, dass es hinten raus schwer werden könnte“, sagte ein sehr zufriedener Philipp Kaldewei.

Gut beraten waren die Läufer, die die ersten Kilometer mehr oder weniger zum Warmlaufen nutzten. Die Verantwortlichen des LV Oelde hatten die Strecke durch das Gaßbachtal bewusst schwer gestaltet. So mussten die Läufer gleich zweimal „Mannis Hill“ erklimmen.

Diese Ortskenntnis nutzte das Stromberger Laufurgestein Manfred Grünebaum in seinem „Wohnzimmer“ und dominierte in 1:28:47 Stunden die M55. Insgesamt waren 224 Höhenmeter auf der sehr anspruchsvollen Halbmarathonstrecke zu bewältigen.

Die Schwere der Strecke möchte sich der Veranstalter nächstes Jahr nutzen und lädt bereits zum 22. März erneut zum Burggrafenlauf ein. Dann ist der Wettbewerb ein hervorragender Vorbereitungslauf auf den Hermannslauf im April. „Wer in Stromberg gut ist, ist auch beim Hermann gut“, schlussfolgerte Moderator Egon Jürgenschellert.

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