Es fehlt nicht mehr viel, und das Team von Trainer Thomas Stratos rangiert endlich da, wo es unbedingt hin will: auf einem einstelligen Tabellenplatz. Allerdings stellt sich ab 19 Uhr im Jahnstadion mit der Reserve von Borussia Mönchengladbach ein Gegner vor, der selber Ambitionen auf die Tabellenspitze hegt. Nach dem 1:0-Sieg im Kreisderby beim SC Verl könnte die Stimmung an der Rietberger Straße kaum besser sein. Erst der Sieg gegen Koblenz, dann im Pokal und schließlich in Verl – für Stratos „eine gute Zeit“. Die sich Freitag fortsetzen soll. Denn schließlich hat der SCW mit den kleinen „Fohlen“ ein Team zu Gast, das nicht wie so manch anderer darauf ist, zunächst einmal das gegnerische Spiel zu „zerstören“.
„Mönchengladbach wird offensiv agieren und so Räume für uns öffnen“, hofft Stratos auf eine attraktive Partie. Und auf eine bessere Trefferquote, denn hierin liegt momentan wohl der einzige Kritikpunkt beim SCW. „Gladbach benötigt nicht viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Wir aber immer noch zu viele“, weiß Stratos um die Schwere der Aufgabe.
Beim Personal kann Wiedenbrücks Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Den gesperrten Benjamin Halstenberg wird Michél Kniat in der Innenverteidigung ersetzen, Marcel Leenemann spielt trotz gerade erst überstandener Erkältung an seiner Seite an. Und in der Abteilung Offensive? „Ich habe mit Dominik Jansen einen Stürmer, der im Zentrum steht und um den sich alles bewegt“, erwägt Stratos eine etwas offensivere Ausrichtung seiner Mannschaft. Dies könnte bedeuten, dass Flügelflitzer Aias Aosman, der nach wie vor vom Erstligisten 1. FC Köln umworben wird, im zentralen Mittelfeld aufläuft. „Vielleicht probieren wir es ja mal mit einem Sechser und zwei Achtern“, hielt sich Stratos im Vorfeld bedeckt.
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