WSU II gibt alles, scheidet aber aus
Bild: Brandt
Julia Bolte (r.) und die WSU-Reserve verabschiedeten sich mit einem 0:3 gegen Elisa Kschiedel und Wacker Mecklenbeck aus dem Kreispokal.
Bild: Brandt

Der Zwei-Klassen-Unterschied erwies sich erwartungsgemäß als zu groß. Dieser trat deutlich zutage, da der klar favorisierte Westfalenligist aus der Domstadt die Aufgabe von Beginn seriös anging. Folglich spielte sich das Geschehen in der Warendorfer Hälfte ab. Die Gastgeberinnen kamen nur gelegentlich über die Mittellinie. Meistens ging der Ball aber recht schnell wieder verloren.

Die Frage war eigentlich nur, wie lange Mecklenbeck für die Führung brauchen würde. Die Antwort: Knapp zwölf Minuten. Kathrin Pels hieß die Münsteranerin, die US-Stipendiatin Melanie Ziegner keine Abwehrchance ließ. Wer jedoch nun mit einem munteren Scheibenschießen gerechnet hatte, musste Abbitte bei den Warendorferinnen leisten. Diese steckten den Kopf keineswegs in den Sand, sondern verteidigten leidenschaftlich, warfen sich in jeden Ball und Zweikampf. Kam Mecklenbeck doch zum Abschluss, hatte die WSU mit Ziegner eine klasse Torhüterin zwischen den Pfosten. Gleich mehrere Mecklenbecker Versuche machte sie mit starken Paraden zunichte.

Die Entscheidung fiel nach einer guten Stunde. Nach einem Foul von Ziegner verwandelte Pels den fälligen Strafstoß sicher (61.), um kurz darauf zum dritten Mal einzusetzen (64.). Trotz des nun klaren Rückstands verdiente sich der Bezirksligist aus Warendorf ein großes Kompliment. Sie gab bis zum Abpfiff alles.

Das brachte dem Team ein verdientes Lob von Trainer Bernhard Bureck ein: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben mit unseren Mitteln dagegengehalten.“

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