WSU beendet Durststrecke mit 4:0-Sieg
Bild: Havelt
Der Ball ist drin. Warendorfs Gian-Luc Klemckow (r.) bejubelt sein 2:0, Ennigerlohs  Robin Neppert dreht frustriert ab.
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Der war auch noch hochverdient und hätte eigentlich aufgrund der vielen klaren Torchancen noch höher ausfallen müssen. Ein Dutzend gute Möglichkeiten schlugen am Ende für die WSU zu Buche, gerade einmal zwei halbe hatten die Ennigerloher.

„Das war unterirdisch, wir sind nie richtig ins Spiel gekommen“, brachte es Gäste-Trainer Dennis Herrmann auf den Punkt. „Der Sieg für Warendorf war auch in der Höhe verdient, wir haben körperlich nicht dagegengehalten.“ Der SuS konnte gerade in der zweiten Halbzeit froh sein, am Ende nicht völlig untergegangen zu sein. Bedanken durften sich die Ennigerloher dafür bei ihrem Torhüter Marvin Allmendinger, der mit klasse Paraden Schlimmeres verhinderte.

Es begann optimal für die Hausherren. Tobias Schwienhorst köpfte einen langen Ball in er 8. Minute in die Mitte. Dort wollte Jens Quante retten, traf den Ball aber so unglücklich, das er ihn über seinen Schlussmann zum 1:0 ins eigene Tor lupfte. Danach ging Fahri Malaj zweimal alleine aufs Gästetor zu (13., 19.), konnte die Kugel aber nicht im Netz unterbringen. Als dann Denny Dürre in der 36. Minute nach wiederholtem Foulspiel auch noch Gelb-Rot sah, sprach alles für die WSU.

Der gelang direkt nach dem Wiederanpfiff durch Gian-Luc Klemckow mit dem 2:0 die Vorentscheidung. Die WSU wurde nun immer selbstbewusster und damit auch spielerisch besser. Es lief plötzlich rund. Fabian Schütte (71.) und Bernd Kieskemper per Kopf (76.) erhöhten noch auf 4:0. Schwienhorst, Wacker, Weißen, Steinkamp und Schütte ließen weitere Großchancen liegen.

„Wir haben uns endlich belohnt“, sagte Axel Theres. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft“, bilanzierte mit Christian Gerdhenrich die andere Hälfte des Warendorfer Trainer-Duos. „Wir dürfen uns jetzt einen Tag freuen, ab Dienstag liegt der Fokus dann auf Sendenhorst.“ Die SG gastiert am kommenden Sonntag an der Ems. „Es war nur der erste kleine Schritt, jetzt müssen wir nachlegen“, machte Gerdhenrich klar. Denn nur bei einem weiteren Sieg gegen den Vorletzten SGS, war das 4:0 wirklich etwas von Wert.

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