Westfalen will eigene Marke werden
Grafik: Brüning

Nach dem Umriss ist Westfalen „eine Region mit Herz“. Dieser Slogan allein reicht nach Auffassung von Experten aber noch nicht für eine gemeinsame Markenkampagne Westfalens. Die Westfalen-Initiative sucht jetzt nach Elementen, die die drei Teilregionen Westfalens (Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen) gemeinsam unter einen Markenhut bringen könnten. Die Grafik ist nach einer Vorlage der Geographischen Kommission für Westfalen entstanden. Sie zeigt Motive aus den drei westfälischen Regierungsbezirken (von oben links im Uhrzeigersinn) Münster, Detmold und Arnsberg.

Grafik: Brüning

Die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Röttger (Münster) regte während der Tagung am Donnerstag an, „drei einfache Dinge“ zu finden, die die westfälischen Teilregionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe (OWL) und Südwestfalen gemeinsam unter ein Markendach bringen können. Statt harter Fakten aus der Wirtschaft sollten die Westfalen lieber Lebensgefühl in die Marke mit einfließen lassen, empfahl Röttger.

Der Weg zur westfälischen Markenbildung wird lang und steinig. Darauf stellt sich der Vorsitzende des Vereins Westfalen-Initiative, Dr. Peter Paziorek, ein. Nach seiner Darstellung verfolgen die drei westfälischen Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster „manchmal durchaus unterschiedliche Interessen“. Erschwerend zur Schaffung einer westfälischen Dachmarke komme hinzu, dass die Teilregionen an eigenen Marken gebastelt hätten und diese jetzt pflegten, sagte Paziorek. „It’s OWL“ sei dafür ein Beispiel.

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