1:0: Schalke lässt Freiburg straucheln
Bartosz Kapustka (l.) von Freiburg und Daniel Caligiuri (r.) von Schalke kämpfen um den Ball. Ein Tor erkämpften sich die Gelsenkirchener im Breisgau.

Der Sport-Club gerät mit weiterhin lediglich acht Punkten in eine zunehmend bedrohliche Situation. In einem munteren Spiel vor 24 000 Zuschauern riss die Serie mit saisonübergreifend neun Heimpartien ohne Niederlage der Mannschaft von Trainer Christian Streich. 

Ohne Nationalspieler und Mittelfeld-Ideengeber Leon Goretzka fingen die Schalker verhalten an. Überraschend hatten die Breisgauer gegen den Europapokal-Aspiranten in der ersten Hälfte etwas mehr vom Spiel. Allerdings zeigten die Gastgeber teilweise Probleme im Aufbau, gefährliche Torraumszenen blieben eine knappe halbe Stunde eine Seltenheit.

Plötzlich gingen dann die Gelsenkirchener beinahe in Führung: Stürmer Franco di Santo setzte sich auf rechts durch, passte auf Jewgeni Konopljanka, der am linken Pfosten scheiterte. SC-Verteidiger Pascal Stenzel konnte klären (29.). Als wäre das ein Weckruf gewesen, folgten daraufhin binnen weniger Minuten zwei Aluminium-Treffer der Badener: Zunächst landete Nils Petersens Schuss am Lattenkreuz, nachdem der Versuch von Mike Frantz und der Parade von Ralf Fährmann bei ihm gelandet war (32.). Dann traf Bartosz Kapustka nach einer sehenswerten Aktion aus der Distanz die Latte (37.). 

Nach dem Wechsel ging es unterhaltsam weiter: Petersen verpasste allein vor Gäste-Torhüter Fährmann das 1:0 (50.). Auf der Gegenseite rutschte Konopljanka an einer Hereingabe von di Santo vorbei. Eine halbe Stunde vor Schluss humpelte dann Freiburgs Mittelfeldspieler Mike Frantz vom Platz. Nur wenige Momente nach der Einwechslung von Amir Abrashi schockte Caligiuri seinen Ex-Club mit dem einzigen Treffer der Partie in Munzte 62. Anschließend versuchte Freiburg, Druck aufzubauen. Die Königsblauen ließen aber wenig zu.

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