1,15 Millionen Euro für westfälische Museen

Goldene Pracht: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster wird noch bis zum 28. Mai eine Ausstellung rund um die Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts gezeigt. Der LWL erhöht seine Förderung für Museen von 600.000 auf 1,15 Millionen Euro.

Hintergrund der Entscheidung des LWL-Landschaftsausschusses ist, dass der LWL mit der reduzierten Summe bis 2015 keine neuen Projekte in Westfalen hätte unterstützen können, da bereits Förderverpflichtungen bestehen. „Aus der Beratungsarbeit unseres LWL-Museumsamtes für Westfalen wissen wir aber schon jetzt von Förderwünschen von über 4,3 Millionen Euro für die nächsten Jahre“, hieß es im Ausschuss.

Seit 1978 berät der LWL die kommunalen Museen in Westfalen und unterstützt sie finanziell. Davon profitieren nicht nur die großen Um- und Neubauprojekte. Die LWL-Fördermittel fließen vor allem in strukturelle Maßnahmen wie Sicherheitstechnik, Präsentationsmittel, konservatorische Technik und Optimierung der Magazine. Weitere Förderschwerpunkte sind Dokumentation und Restaurierung sowie museumspädagogische Projekte. „Keine andere Kultur- und Museumsförderung setzt fördert diese Schwerpunkte in einem solchen Umfang und Gewicht“, erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

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