Arminia rollt für Schalke grünen Teppich aus
Ganz ruhig bleiben: Spekulationen um die Zukunft von Schalke-Talent Leroy Sané hat es in der Winterpause genug gegeben. Jetzt wird erst einmal wieder Fußball gespielt. An diesem Montag gastiert der FC Schalke 04 bei Arminia Bielefeld.

Die Winterpause nutzte der DSC, um das 18 Jahre alte Geläuf samt 5000 Tonnen Untergrund zu entfernen. Künftig spielt der Zweitligist auf einem so genannten Hybridrasen, einer Mischung aus Natur- und Kunststofffasern. Im Laufe der Rückrunde folgt die Verstärkung des Naturrasens durch etwa 22 Millionen Kunststofffasern, die 20 Zentimeter tief in die Wurzelzone des Rasens implantiert werden. Dadurch wird die Spielfläche stabiler. Die Kosten belaufen sich auf geschätzte 500 000 Euro. „Der Hybrid-Rasen ist die nachhaltige Lösung, die mindestens zehn Jahre halten wird“, sagte DSC-Geschäftsführer Gerrit Meinke.

Den ersten Praxistest erfährt der neue Rasen an diesem Montag gegen den FC Schalke 04, der in Bielefeld zur Generalprobe vor dem Rückrundenstart am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) gegen Werder Bremen antritt. Sport1 überträgt live, mehr als 12 000 Zuschauer werden heute in der Schüco-Arena erwartet. Nach dem langen Ausfall von Michael Görlitz, der sich beim Testspiel in Gütersloh (5:0) einen Teilabriss des Innenbandes zugezogen hat und zwei Monate fehlen wird, hat der DSC die Suche nach einem offensive Flügelspieler intensiviert. Ein Kandidat ist der 19-jährige Francisco Rodriguez vom VfL Wolfsburg, jüngerer Bruder von Ricardo Rodriguez. Schalke reist mit seinen beiden Winter-Zugängen Alessandro Schöpf (vom 1. FC Nürnberg) und Younes Belhanda (bis Saisonende von Dynamo Kiew ausgeliehen) nach Bielefeld. Am Freitag kehrten die Königsblauen aus dem Trainingslager in Floria zurück, das insbesondere durch die Verletzung von Kapitän Benedikt Höwedes und die ständigen Spekulationen um die Zukunft von Super-Talent Leroy Sané getrübt wurde. Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder rät ihm davon ab, bereits jetzt zu einem internationalen Top-Verein wie Real Madrid zu wechseln: „Man muss ein gestandener Nationalspieler sein und das richtige Standing haben, um in einem Kader wie dem von Real Madrid eine Chance zu haben.“

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