An die 700 alleine rund um das vom DFB als „Hochrisikospiel“ eingestufte Derby zwischen Arminia und Preußen. Etwa 200 Problemfans pro Lager werden erwartet. Am Dienstag trafen sich Vertreter der Polizei, der Feuerwehr, der Sicherheitsdienste sowie die Fanbeauftragten und die Verantwortlichen der Fanprojekte aus Bielefeld und Münster zur Sicherheitsbesprechung. Fazit: „Wir werden unsere Hausaufgaben machen“, sagt Arminias Geschäftsführer Marcus Uhlig. Neben dem stark erhöhten Polizeiaufkommen werden zusätzlich ein Richter und ein Staatsanwalt im Stadion sein, teilte der DSC gestern mit und wies nochmals ausdrücklich darauf hin, dass das Mitführen von Pyrotechnik verboten ist. „Es wird keine gute Idee sein, am Wochenende zu zündeln“, warnt Uhlig und verwies auf die Ermittlungserfolge des Vereins beim Heimspiel gegen Erfurt Anfang Februar: „Auch da wurde Pyrotechnik abgebrannt. Wir haben sämtliche Zündler identifiziert und werden die zu erwartenden Geldstrafen des DFB komplett an die Täter weitergeben.“
In Ostwestfalen sind keine Tickets mehr erhältlich, Preußen Münster verfügt noch über ein Rest-Kontingent von knapp 500 Karten. Werden diese noch abgesetzt, ist das Stadion mit 26.500 Zuschauern ausverkauft.
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Einlass ist bereits um 12 Uhr, die Eingangskontrollen werden verschärft.
Die Bundespolizei Sankt Augustin hat ein Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik ausgesprochen. Das gilt von 8 bis 14 Uhr und von 16 bis 24 Uhr in den Entlastungs- und Regelzugverbindungen von Münster Richtung Bielefeld. Der Entlastungszug fährt in Münster um 11.02 Uhr ab und kommt um 12.06 Uhr in Bielefeld an.
Den Zuschauern wird eine frühe Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Aufgrund parallel stattfindender Veranstaltungen stehen der Uni-Parkplatz und der an der Oetker-Halle nur eingeschränkt zur Verfügung.
