Die Einstimmung auf das nächste Derby am Samstag bei Arminia Bielefeld (Anstoß 14 Uhr, live im WDR) vor der Saison-Rekordkulisse von 26 500 Zuschauern in der Schüco-Arena hätte jedenfalls besser kaum sein können. „Es muss erstmal eine Mannschaft kommen, die uns schlagen kann“, verkündete ein selbstbewusster Jens Truckenbrod nach dem 3:1-Erfolg gegen Osnabrück vor Wochenfrist. Was dieser Derbysieg für das Spiel in Bielefeld bedeutet? „Er gibt uns Selbstvertrauen“, sagt Preußen-Trainer Pavel Dotchev – wohlwissend, dass auch die Arminia nach sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen mit breiter Brust auflaufen wird.
Bielefeld hat mit Fabian Klos den besten Drittliga-Torjäger in seinen Reihen (17 Treffer), Münster mit Mehmet Kara den Mann der Stunde in der 3. Liga. Der 29-Jährige, den der SC Preußen in der Winterpause für geschätzte 100 000 Euro vom türkischen Erstligisten Genclerbirligi loseiste, hat fünf Tore in den letzten beiden Spielen erzielt. Für seinen Hattrick gegen Osnabrück brauchte er gerade mal 14 Minuten. „Das war der perfekte Transfer in der Winterpause“, sagt Preußens Aufsichtsratschef Thomas Bäumer, und selbst Bielefelds Trainer Stefan Krämer ist voll des Lobes.
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„Mehmet ist ein Klasse-Fußballer. Er gehört in der 3. Liga ganz sicher ins oberste Regal.“ Eine Sonderbewachung des dribbel- und abschlussstarken Türken sieht Krämer indes nicht vor. „Wir verteidigen im Raum, dabei bleibt es.“ Während Bielefeld wieder auf den zuletzt angeschlagenen Fabian Klos zurückgreifen kann, wird Münsters Trainer Dotchev seine Erfolgself der vergangenen beiden Spiele nicht ändern.
