Einnahmen der westfälischen Kommunen steigen
Die Einnahmen der westfälischen Städte und Gemeinden sind in der ersten Jahrehälfte um 5,8 Prozent angestiegen.

Wie aus einer Erhebung des statistischen Landesamtes hervorgeht, erwirtschafteten die Kommunen sowie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Gesamtbetrag in Höhe von 16,1 Milliarden Euro. Das sind rund 880 Millionen Euro mehr als von Januar bis Juni 2014 und entspricht einer Steigerung von 5,8 Prozent. Nicht berücksichtigt sind dabei die Einnahmen des Regionalverbandes Ruhr, die in der ersten Jahreshälfte 2015 bei rund 40 Millionen Euro lagen (Vorjahreszeitraum: 36 Millionen Euro).

Im gesamten Kreis Gütersloh stiegen die Einnahmen leicht um 3,7 Prozent auf 633 Millionen Euro. Im Kreis Warendorf erhöhten sich im ersten Halbjahr die Gesamteinnahmen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 6,4 Prozent auf 432 Millionen Euro.

Landesweit ein Plus von 4,8 Prozent

Auch landesweit haben sich laut der Kassenstatistik die Einnahmen der Gemeinden und Gemeindeverbände leicht erhöht. Insgesamt erwirtschafteten die kommunalen Kernhaushalte des Landes in der ersten Jahreshälfte 35,2 Milliarden Euro und damit 4,8 Prozent mehr als 2014.

Zu den größten Posten der Einzahlungen gehören die Gewerbesteuer, die Grundsteuer sowie die Einkommens- und Umsatzsteuer.

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