Geburten in Westfalen nehmen stark zu
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5,5 Prozent mehr Babys kamen im Vorjahr in Westfalen zur Welt.
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Auch landesweit werden wieder mehr Babys geboren. In ganz Nordrhein-Westfalen stieg die Anzahl der Geburten um 5,9 Prozent auf 155.102 Kinder und erreichte damit den höchsten Stand seit zehn Jahren. 2005 wurden 153.373 Geburten gezählt.

Im Kreis Warendorf  brachten die Mütter 2315 Kinder zur Welt, eine Zunahme um 6,5 Prozent oder 136 Babys auf den höchsten Wert seit 2008. Der münsterländische Kreis lag somit über dem Landesschnitt.

Hingegen lief der Kreis Gütersloh  dem NRW-Trend etwas hinterher: In dem ostwestfälischen Kreis lag die Zunahme der Geburten bei 5,4 Prozent. 3232 Kinder kamen hier zur Welt, 166 mehr als im Jahr davor. Eine so hohe Zahl wurde hingegen seit 2005 nicht mehr erreicht.

Über das bevölkerungsreichste Bundesland geblickt, lag der Spitzenwert im Kreis Coesfeld mit einem Plus von 13,4 Prozent. Allein im Kreis Kleve am Niederrhein wurden innerhalb von NRW mit minus 2,3 Prozent weniger Geburten verzeichnet als im Vergleichsjahr 2013.

Mehr Menschen sterben als Babys geboren werden

Der steigenden Zahl an Geburten (155.102) in Nordrhein-Westfalen stand im Vorjahr jedoch weiterhin eine viel höhere Zahl an Todesfällen (192.913) gegenüber, ein negativer Saldo von 37.811 Menschen. Dieser Schwund der Bevölkerungszahl kann nur durch Zuwanderung ausgeglichen werden. Im westfälischen Landesteil starben 90.715 Menschen, ein Rückgang um etwa 3,2 Prozent. Dies entsprach in etwa dem Landesschnitt von 3,6 Prozent weniger Todesfällen.

Im Kreis Warendorf starben 2718 Menschen, das waren 5,0 Prozent oder 144 weniger als 2013.

Im Kreis Gütersloh zählten die Statistiker 3314 Verstorbene, das waren 4,3 Prozent oder 149 weniger als im Jahr davor.

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