Gletscherleiche ist vermisster Münsteraner
Ende Juli fanden Bergsteiger eine Hand und zwei Schuhe im Gletschereis am Lagginhorn. Die Leiche wurde jetzt identifiziert. Es handelt sich um einen Münsteraner, der am 11. August 1987 als vermisst gemeldet wurde.

Der Tote war am 11. August 1987 als vermisst gemeldet worden. Der Münsteraner ist damals in seinem Sommerurlaub von einer Bergtour nicht zurückgekommen. Der damals 43 Jahre alte Mann hatte mit seiner Frau im Schweizer Wallis Ferien gemacht. In einer Zeitungsmeldung nach dem Verschwinden aus dem Jahr 1987 hieß es, der Münsteraner gelte als „qualifizierter Hochleistungssportler mit einer überdurchschnittlichen Kondition“.

Leiche am 25. Juli entdeckt

Zwei Bergsteiger hatten am 25. Juli auf dem Hohlaubgletscher am Lagginhorn oberhalb von Saas Fee eine Hand und zwei Schuhe entdeckt, die aus dem Eis ragten. Der Fundort lieg nach Angaben der Polizei im Kanton Wallis oberhalb einer Seilbahnstation am Hohlaubgletscher in Richtung Bergstation Hohsaas. Wegen schlechten Wetters konnte die Leiche nicht sofort geborgen werden, erst am Folgetag gelang dies, so die Polizei. Nach der Bergung wurde die Leiche zur Untersuchung nach Bern geflogen, wo das Opfer identifiziert worden sei.

Das Lagginhorn ist ein 4010 Meter hoher Berg im östlichen Teil der Walliser Alpen. Sein Gipfel befindet sich im Schweizer Kanton Wallis, wenige Kilometer nördlich der italienischen Grenze.

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