Künstlerin täuschte Holocaust-Biografie vor
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Hans-Jürgen Schwalm, Direktor der Kunsthalle Recklinghausen, steht vor einem von Rosemarie Koczÿ geschaffenen Bild 1986. Jetzt steht fest: Die frühere Recklinghäuser Künstlerin Koczÿ hat nach Recherchen der Stadt viele Jahre eine Holocaust-Biografie vorgetäuscht.
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Wie das Stadtarchiv Recklinghausen am Mittwoch erklärte, habe die 1939 in dem Ort geborene und 2007 in den USA gestorbene Künstlerin vorsätzlich falsch angegeben, Jüdin und in einem Konzentrationslager gewesen zu sein. 

Koczÿs Lebenslüge sei anlässlich einer Ausstellung von mehr als 100 Arbeiten aufgefallen, die sie der Stadt vermacht hatte. Ihr Name sei nicht im Opferbuch der Stadt verzeichnet, sagte der Leiter des Stadtarchivs, Matthias Kordes.

Die Nachforschungen in Standesamts- und Melderegistern hätten zudem belegt, dass Koczÿ keine Jüdin war, sondern ebenso wie ihre Eltern und Großeltern römisch-katholisch.

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