MdL wollte Mahngebühren nicht zahlen
Heinrich-von-Kleist-Zentrum mit der Stadtbücherei in Hamm: Der Landtagsabgeordnete Robert Stein hat sich zunächst geweigert, Mahngebühren in Höhe von 8,70 Euro zu zahlen.

Mit offiziellem Briefkopf des Landtags führte der 33 Jahre alte Abgordnete öffentlich Beschwerde gegen das Mahnverfahren. Es geht um ein Bilderbuch, dass seine sechsjährige Tochter ausgeliehen hatte. Das Buch war mehrere Wochen überfällig.

Der Landespolitiker ärgert sich besonders darüber, dass die Stadtbücherei während der Ferienzeit in wöchentlichen Schreiben auf die Säumnisgebühren aufmerksam gemacht hat. Bei Eintreffen des ersten Schreibens sei er mit seiner Familie in Urlaub gewesen, die dritte Mahnung sei dreieinhalb Wochen später, einen Tag nach der Rückkehr aus dem Urlaub, eingetroffen.

Stein warnt im Gespräch mit der „Glocke“ von einem „falschen Menschenbild“ der Behörden. Es gehe ihm ausrücklich nicht um sich, betonte der Landtagsabgeordnete, schließlich betrage sein Einkommen mehr als 10.000 Euro im Monat. „Was ist mit der alleinerziehenden Mutter?“, fragt sich Stein. Für sie seien 8,70 Euro viel Geld. Er kämpfe nicht nur für sich sondern er handle stellvertretend, „zum Schutze der Menschen, die finanziell abgeschöpft werden sollen“.

Die Mahngebühren in Höhe von 8,70 Euro hat der Hammer Unternehmer zunächst nicht gezahlt. Die Zahlungserinnerung im wöchentlichen Rhythmus erschien im „unmenschlich“, er will sie rechtlich prüfen lassen.  Der Wert des Buches liege seiner Ansicht nach bestenfalls bei fünf Euro.

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  Hans Meier, Hamm 31.07.2012 19:35:12
Typischer Politiker-Schmarotzer!!! Kaum für so einer Gurkenpartei im Landtag, und schon sich so aufführen! Offizielles Briefpapier des Landtages für privaten Schriftverkehr nutzen, hoffentlich bekommt er dafür Ärger! Und schön angeben, dass er 10.000€ im Monat verdient, und was leistet er dafür? Nichts, aber auch gar nichts! Solche Parasiten sind eine Schande als "Volksvetreter"...
  Wolfgang Sunderbrink, Dirmstein 01.08.2012 08:59:24
Diese Piratenaktion ist eine Lachnummer erster Güte. Die alleinerziehende Mutter wird dafür sorgen, daß das Buch fristgerecht zurückkommt, was "Herr MdL" offenkundig nicht nötig hatte. Nun versucht er um die vertraglich vereinbarte Strafgebühr zu feilschen, wile diese zu hoch und das Buch weniger wert sei! Das ist albern: pacta sunt servanda, Herr Stein! Was diese Korrespondenz auf offiziellen Briefbögen verloren hat, veste ich nicht recht. Falls Herr Stein Druck ausüben wllte, ist er mit der Strategie zum Glück gescheitert und hat sich blamiert und zur Lachnummmer gemacht. An dieser Stelle danke ich herzlic allen Piratenwählern, die uns solche Typen von Rechthabern beschert haben.
  Gisela Nöltiing, Hamm 02.08.2012 01:01:59
Herr Stein, Sie sind einfach nur lächerlich. Aber wer ihre "Karriere"in Hamm erlebt hat, weiss ja was Sie von Benehmen und Anstand halten. Ich hoffe die Piraten zeigen Rückgrat und schmeißen Sie achtkantig aus der Partei. So einen Unverschämtheit, die auch noch ein Amtsmissbrauch zur Folge hat. Und alles nur weil Sie zu dämlich sind, das Buch rechtzeitig abzugeben. Konnten die bei der Bücherei etwa nicht auf 10.000 Euro rausgeben? Nehmen Sie ihren Hut, solchen dummen und arroganten Politiker wie Sie Herr Stein braucht niemand.
  super mario, entenhausen 02.08.2012 21:26:38
Lümmel
  Thomas G, Beckum 02.08.2012 23:14:08
Hans Meier, vielleicht sollten Sie sich mal erkundigen, was dieser Mann eigentlich beruflich macht, bevor Sie behaupten, er tue nichts für seine 10000 Euro...
  A. Fricke, Ahlen 31.07.2012 19:38:51
Choas-Partei, unfähige Politiker, und kaum nen Hauch von Einfluss kein Benehmen mehr! Herr Stein sollte sich schämen! Die Piraten wollen ja so anders sein, aber wenn es ihnen hilft, kann man ja ruhig das offizielle Papier des Landtages nutzen... Weg mit ihm!!!
  aufmerksamer Bürger, 31.07.2012 20:02:24
das finde ich gut, das jemand einmal den Mund auf macht und nicht jede Kröte schluckt, die ihm hingeworfen wird. Das macht ihn sympathisch. und A.Fricke; aus Ahlen: warum darf eine Merkel die Taler unserer Enkel und Urenkel im voraus verplämpern an Griechenland, sollte diese unfähige Politikerin nicht lieber von der Bildfläche verschwinden?
  Dietmar K., 31.07.2012 20:26:58
Der gute Herr Stein bekam genau wie jeder andere Nutzer der Stadtbücherei einen Quittungsausdruck mit der Leihfrist des Buches seiner Tochter. Verlängerung wäre jederzeit möglich gewesen. Auch aus dem Urlaub per Telefon, E-Mail oder Internetkatalog der Stadtbücherei Hamm! Wieso er sich nun an der Mahnung hoch zieht entzieht sich völlig meinem Verständtnis. Als er den Ausweis für die Tochter machen lassen hat, hat er die AGB bzw. Satzung der Stadtbücherei Hamm unterschrieben. Wenn ihm da etwas nicht gepasst hat, hätte er es sich ja anders überlegen können. Wenn er zu lange irgendwo parkt und die Poliotesse mehrfach an seinem Auto vorbei geht, entstehen auch alle paar Minuten höhrer Gebühren. Was sagt er dann? "Ich war einkaufen und kann ja nix dafür?" Seiner Partei hat er einen Bärendienst erwiesen. Dies kann man anhand der Kommentare beim Westfäl. Anzeiger aus Hamm bereits jetzt absehen. Nun heisst es natürlich wieder: Typisch Piraten. Der Mann ist übrigens selbständig mit einer Firma im Bereich medizinischer Praxisbedarf u. ä. - also fern von einem Schmarotzer - das nur nebenbei!
  Peter Wiesmann, Ahlen 31.07.2012 22:28:52
Unglaublich, was sich diese Politiker-Karikatur leistet! Er macht aus seiner persönlichen Schludrigkeit einfach mal ein Politikum - als ob alleinerziehende Mütter nicht in der Lage wären, die Leihfristen einzuhalten! Er spielt hier den Rächer der Enterbten und für ihn hat ein Buch nur Materialwert! Was für ein Banause!
  Gerold ., Gütersloh 01.08.2012 00:02:49
Der Mann ist ober und megapeinlich. Gegen der paar Kröten so einen Affen macht. Ich hoffe, die Piraten jagen den Angeber mit sonst der 10.000 Euro Steuergeld in die Wüste. So einen brauchen und wollen wir nicht. Der Mann ist ein Lächerling
  Th. Wagner, Verl 01.08.2012 00:15:29
Ist das die Volksvertretung, die demokratisch gewählte? Hallo? Da missbraucht einer seine Stellung und sein MdL-Briefpapier, um in einer Stadtbibliothek wegen seiner privaten Schlamperei und der Erinnerung von Bibliotheksseite daran auf dicke Hose zu machen. Und dieses persönliche Armutszeugnis wird auch nicht dadurch gemildert, dass Hr. Stein daher schwadroniert, wie unmenschlich doch das Mahnverfahren sei und wie es wohl erst der alleinerziehenden Mutter (die als Geißel mittlerweile für alle vermeintlichen Sozialthemen herhalten muss, ist die Argumentation auch noch so dämlich) geht. Herr Stein, so omnipotent Sie finanziell auch dank Mandat daher kommen, so arm zeigen Sie sich in Ihrer Geisteshaltung. Politische Kasse können Sie schon ganz gut, ob Sie politische Klasse jemals erreichen?
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