Münster im Zeichen der Nanotechnologie
Die  NRW-Nano-Konferenz findet erstmals in der Halle Münsterland in Münster statt.

Die vom NRW-Wissenschaftsministerium und dem Cluster NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW organisierte Nano-Konferenz hatte zuletzt sechs Mal in Folge in Dortmund stattgefunden und Experten aus dem Bereich der Nanotechnologie eine Plattform für internationalen Austausch geboten. Als Ausrichter ist nun für 2016 erstmals die Wirtschaftsförderung Münster mit im Boot. Künftig soll der Veranstaltungsort zwischen Münster und Dortmund wechseln.

 Schulze sagte mit Blick auf die Konferenz: „Nanotechnologie kann in zentralen Zukunftsfeldern wie etwa Medizin oder Energieeffizienz für echten Fortschritt sorgen. Münster und Nordrhein-Westfalen haben sich längst als international führender Standort für Nanowissenschaften und Nanosicherheit etabliert. Diese Position wird weiter ausgebaut.“

Für Münster ist die Nanotechnologie von großer strategischer Bedeutung. So arbeiten in der „Allianz für Wissenschaft Münster“ führende Köpfe der Stadt, Universität und Fachhochschule an der Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette im NanoBioanalytik-Cluster Münster. Dort profitieren Firmen, nano- und biotechnologische Forschungseinrichtungen, Betriebe, Hochschulen und Kliniken gegenseitig voneinander. Als Leuchttürme gelten die von der Stadt Münster und dem Land NRW geförderten Infrastruktureinrichtungen Center for Nanotechnology (CeNTech) und Nano-Bioanalytik-Zentrum (NBZ). Wissenschaftlich weist die Universität in den Bereichen Nanoanalytik und Nanomedizin international anerkannte Kompetenz auf.

 

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