Münsterland-CDU fordert Ausbau der B64
Bild: Wild
Eng und Lkw-lastig ist die Bundesstraße 64 (hier die Ortsdurchfahrt in Warendorf). Die Bundes- und Landtagsabgeordneten der CDU im Münsterland fordern den Ausbau der heimischen Verkehrsachse.
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Namentlich geht es den Verkehrspolitikern dabei um den Ausbau der Bundesstraße 51/64 zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück mit den Ortsumgehungen Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz (B64n). „Ziel ist es, diese Projekte auch in den ab 2015 in Kraft tretenden BVWP mit der Kennzeichnung ‚VB‘ für ‚Vorderer Bedarf‘ einzubringen“, betonte Sendker im Rahmen eines Pressegesprächs am Freitag.

Während im aktuellen BVWP von 2003 die Ortsumgehung in Warendorf bereits „VB“ hat, haben die Projekte für Beelen und Herzebrock-Clarholz eine schlechtere Einschätzung: „WB“ für „Weiterer Bedarf“. Karl-Josef Laumann zeigte sich optimistisch: „Die Kosten-Nutzen-Analyse wird positiv ausfallen.“

Die Neukonzeptionierung der West-Ost-Verbindung spielt seit den 1970er-Jahren eine verkehrsplanerische Rolle. Unter den insgesamt 14 Maßnahmen, die die Münsterland-CDU für den BVWP 2015 vorschlägt, sind außerdem die Ortsumgehungen Ahlen, Beckum, Neubeckum, Ennigerloh und Westkirchen. „Der zunehmende großvolumige Güterverkehr darf nicht mehr mitten durch die Ortschaften rollen“, betonten Sendker, Laumann und Schemmer gleichermaßen. Der BVWP 2015 steht am Anfang seiner dreijährigen Planungsphase.

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