Radfahrer halten Verkehr im Fluss
Die hohe Zahl der Radfahrer hält den gesamten Verkehr Münsters in Fluss, das wissen Stadtbaurat Robin Denstorff (l.) und Verkehrsplaner Michael Milde.

An der Zählstation „Neutor“ wurde dieser Wert bereits im Juni erreicht, teilt die Stadt Münster mit. „Es gilt den Radfahrern ein riesiges Dankeschön auszusprechen. Unser städtisches Verkehrssystem funktioniert nur, weil so viele Menschen in Münster umweltfreundlich unterwegs sind“, weiß Stadtbaurat Robin Denstorff um die besondere Bedeutung des Radverkehrs in Münster.

Fünf Millionen auf der Promenade

„Die Promenade zwischen Mauritztor und Salzstraße, unserem absoluten Fahrrad-Hotspot, werden dieses Jahr wohl rund fünf Millionen Radfahrer passieren, eine wirklich sehr beeindruckende Zahl“, wird Denstorff zitiert.

An neun Dauerzählstellen im Stadtgebiet werden die Radverkehrsmengen erhoben. Nicht zum Selbstzweck, sondern um ein realistisches Abbild des Radverkehrsgeschehens als Grundlage für eine angebotsorientierte Planung zu bekommen. „Die Schaffung eines zukunftsfähig dimensionierten Netzes, das dem stetig steigenden Radverkehrsanteil Rechnung trägt, ist eine der zentralen verkehrlichen Herausforderungen in Münster“, erläutert Robin Denstorff die Notwendigkeit von mehr Platz für den Radverkehr.

Pendlerverkehr auf Velorouten verlagern

„Wir müssen unsere Anstrengungen intensivieren, gerade als dynamisch wachsende Stadt, aber auch mit Blick auf die Stadtregion. Die geplanten 13 Velorouten zwischen Münster und den Umlandgemeinden werden spürbar dazu beitragen, die Pendlerverkehre zu verlagern und damit die Hauptverkehrsstraßen zu entlasten“, führt der Stadtbaurat aus. 

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